Sie waren die bezahlbaren Sportler der 1970er: Aus Köln der Ford Escort RS 2000 und aus Rüsselsheim der Opel Kadett GT/E.
Sie waren die bezahlbaren Sportler der 1970er: Aus Köln der Ford Escort RS 2000 und aus Rüsselsheim der Opel Kadett GT/E.
Beide Kraftsportler gelten als erfolgreiche Homologationsmodelle. Der RS 2000 dominierte mehrere Klassen im Rennsport. Walter Röhrl fuhr den GT/E in der Rallye-Saison 1978.
Breitere Räder und eine dezente Tieferlegung unterstreichen die Sportlichkeit des Ford Escort RS 2000.
Nur leichte Kriegsbemalung trägt der Ford Escort RS 2000. Front- und Heckspoiler verringern den Luftwiderstand und verbessern die Bodenhaftung. Typisch 70er ist die Fuba-Antenne.
Der Ford Escort RS 200 trägt Doppelscheinwerfer in der etwas verlängerten Kunststoff-Nase.
Gehört sich so: Breitreifen im Format 205/60 R 13 auf den klassischen Sechs-Zoll-RS-Alu-Rädern.
Zwei Weber-Horizontalvergaser mit K & N-Sportluftfiltern bringen den Zweiliter-OHC auf 132 PS Leistung.
Den Hinweis auf das Top-Modell trägt der Ford Escort RS 2000 mehrfach als mattschwarzen Aufkleber.
Wohnlich geht es im Innenraum des Escort RS zu. Scheel-Sportsitze und üppige Verkleidungen sind optional.
Fahrzeugwechsel: In schnell gefahrenen Kurven zeigt der Opel Kadett GT/E ein sanftes, leicht beherrschbares Übersteuern.
Das zierliche Fastback-Coupé gefällt mit italienisch-leichter Linienführung und hübschen Details. Mattschwarz statt Chrom - ein Tribut an die sportliche Mode der siebziger Jahre.
Macht auf Halbstark: Der auffällige Kadett GT/E in den Opel-Farben Gelb und Weiß.
Der Kadett trägt zu seiner grell lackierten karosserie recht zurückhaltend designte geschmiedete und polierte 13-Zoll-Alu-Räder.
Auch der Opel Kadett GT/E macht auf den ersten Blick klar, dass er das Top-Modell der Baureihe ist.
Unter der Haube sitzt der gusseiserne Zweiliter-Motor mit kultiviertem Lauf und fortschrittlicher Bosch L-Jetronic.
Karges Cockpit ohne Zeituhr und Tageskilometerzähler, aber Sportlenkrad und gut profilierte Recaro-Sitze.
Der Rallye-Kadett B von 1967 ist Pionier der GTI-Klasse. Im Bild ist ein Coupé aus dem Baujahr 1969 zu sehen.
1979 wurde der C-Kadett von dem Kagett E abgelöst, der bis 1984 vom Band lief. Mit ihm kam der Umstieg auf Frontantrieb.
Putziger Hundeknochen: Der erste Escort RS 2000 war ein liebenswert unkultiviertes Raubein.
Als Fortsetzung kam der Escort XR 3. Die dritte Escort-Generation lief ab 1980 bis 1990 vom Band. Auch hier hieß es fortan: Quer eingebaute Motoren und Frontantrieb.