Kleine Diesel und spezielle Öko-Technologien machen VW Polo, Peugeot 207 und Konkurrenten zu Sparfüchsen.
Kleine Diesel und spezielle Öko-Technologien machen VW Polo, Peugeot 207 und Konkurrenten zu Sparfüchsen.
Die vier Kleinwagen kosten zwischen 15.690 Euro und 18.185 Euro. Das sind zwar keine Schnäppchen, aber vollwertige Autos.
Peugeot 207, Ford Fiesta, VW Polo und Opel Corsa gehen in die Startaufstellung. Besonders im Visier steht der Kraftstoff-Verbrauch.
Peugeot 207 und Co sind sehr sparsam im Umgang mit dem Kraftstoff und beleiben beim CO2-Ausstoß unter 100 Gramm pro gefahrenen Kilometer.
Ihre große Stunde schlägt an der Tankstelle. Wer die größte Differenz schafft kommt aber auch auf das Tankvolumen an.
Der Eco-VW Polo kostet 18.185 Euro und ist damit der teuerste Kleinwagen im Test. Dafür verbraucht er am wenigsten Kraftstoff.
Er beschleunigt in 11,3 Sekunden auf Tempo 100. Bei verhaltener Fahrweise sind Vier-Liter-Werte möglich, und selbst die Drei vor dem Komma lässt sich mit viel Gefühl realisieren.
Der teure VW läuft im Antriebskapitel zur Hochform auf, weil sein brandneuer Common-Rail-Diesel überraschend leise, kultiviert und vibrationsarm arbeitet.
Bei den Fahrwerksqualitäten muss sich der VW Polo nur dem Ford Fiesta beugen. Trotzdem bleibt sein Vorsprung erhalten.
Genügsam sind alle vier Turbodiesel. Mit dem besten Temperament und vorbildlicher Laufruhe überzeugt der 1,6-Liter-TDI von Volkswagen.
Gewohnt ordentlich verarbeites Interieur.
Vorbildliche Ergonomie und Bedienung.
Nur der Polo bietet serienmäßig ein abschaltbares Start-Stopp-System, das vor allem im Stadtverkehr Kraftstoff spart.
Die Rücksitzbank bietet für einen Kleinwagen ungewohnt viel Platz.
Einfach klappbare Rücksitze.
Der Kofferraum fasst zwischen 280 und 952 Liter.
Der Ford Fiesta kostet 16.050 Euro.
In 12,9 Sekunden beschleunigt der Ford auf 100 km/h.
Der CO2-Ausstoß beträgt 98 Gramm.
Der Fiesta punktet vor allem mit sehr guten Fahreigenschaften.
Der 1.6 Liter leistet 95 PS.
Der Fiesta rollt serienmäßig auf Reifen mit 14 Zoll Durchmesser.
Der Innenraum des Fiesta leidet unter einer teilweise lieblosen Verarbeitung.
Stören: schlecht rastende Klimaregler, Lenkradkranz mit Kanten und Knubbeln.
Auffällige Hochschaltanzeige im Fiesta Econetic.
Ein Sechsgang-Getriebe bietet keiner der Test-Kandidaten.
Auch im Ford-Fond geht es geräumig zu.
Im Kofferraum kommen zwischen 295 und 979 Liter Gepäck unter.
Der Corsa ist der günstigste Kleinwagen im Test.
Er ist ab 15.690 Euro erhältlich.
99 Gramm CO2 Ausstoß pro gefahrenem Kilometer.
Der Corsa Ecoflex kämpft mit seiner schmalen Spar-Bereifung.
95 PS leistet der 1.3-Liter.
Die Sitze sind eng geschnitten.
Viel Hartkunststoff im Cockpit, übersichtliche Instrumente und Bedienung.
Auf der Corsa-Bank finden nicht zu groß gewachsenen Personen ausreichend Beinfreiheit.
Klappbare Rücksitzlehnen.
Stauvolumen zwischen 285 und 1.100 Liter.
Für 17.200 Euro ist der Peugeot 207 erhältlich.
In 12,4 Sekunden beschleunigt der 207 auf 100 km/h.
99 Gramm CO2-Ausstoß beim Peugeot 207.
Der Spoiler gehört zum Öko-Paket.
Schon die Zusatzbezeichnung suggeriert Spareffekte.
Der 1,6-Liter leistet 90 PS.
Die Peugeot-Sitze wirken sportlich.
Helle Ziffernblätter sind nicht ideal ablesbar, die Alurahmen spiegeln in der Scheibe.
Auch im Peugeot-Fond geht es recht geräumig zu.
Klappbare Rücksitzbank.
Kofferraum mit Standart-Format.