Ein Trio mit Kraft: Abarth 1000 TC, Mini Cooper S Mk II und Renault 8 Gordini 1300.
Ein Trio mit Kraft: Abarth 1000 TC, Mini Cooper S Mk II und Renault 8 Gordini 1300.
Die frühen, vom Werk aufgebauten Abarth 1000 TC Berlina-Modelle erhielten den vollen Chromschmuck.
Der Skorpion ist das Markenzeichen von Carlo Abarth.
Im Heck sorgt der auf 982 ccm aufgebohrte Vierzylinder für Fahrspaß.
Seine rund 80 PS und 113 Nm überträgt dieser Abarth 1000 TC via 175/65 R 13-Reifen auf die Straße. Original sind Reifen im Format 4.50-13.
Ein Instrumententräger von Abarth kennzeichnet alle späten Berlina-Modelle auf Fiat-Basis.
Die Fiat Abarth Berlina-Baureihe wurde ab 1956 bis 1970 gebaut. Zunächst als 750, zuletzt als 1000 TC Radiale mit Querstromzylinderkopf.
Die beiden Scheibenwicher sind mit einer filigranen STrebe verbunden.
Besitzer Michael Kipp gefallen die hinten angeschlagenen Selbstmördertüren.
"Wenn ich mit meinem Fiat Abarth in Italien unterwegs bin, gibt es bei jedem Halt einen Volksauflauf." - Michael Kipp, Geschäftsführer von Indu Print, über seinen Fiat Abarth Berlina 1000 TC
Der Mini Cooper S hat Verbindungen bis in den Formel-Sport: Die BMC A-Serie.Motoren kamen auch in den Formel-Rennwagen des Cooper-Teams zum Einsatz.
"Mini Cooper S – das ist für mich einfach die genialste und schärfste Fahrmaschine der wilden Sechziger." Oldtimer-Besitzer und Messebau-Unternehmer Manfred Strauß
Der sehr spartanisch ausgestattete Mini Cooper S ...
... besitzt zwar hochwertige Motorkomponenten, ...
... aber keinen serienmäßigen Drehzahlmesser.
Beim Fahrwerk mit der "Hydrolastic" genannten flüssigkeitsbefüllten Verbundfederung ging der mini eigene Wege.
Er rollt auf kleinen 10-Zoll-Rädern - und fährt sich fast wie ein Go-Kart.
Von dem Mini Cooper S wurden 27.203 Exemplare gebaut.
Beherrschendes Element im Armaturenbrett ist der große Tachometer mit integrierter Tankuhr, der von Wasser- und Öltemperaturanzeige flankiert wird. Der Drehzahlmesser musste nachgerüstet werden.
Einfache Türöffner, die mit vielen anderen Sparmaßnahmen das Gewicht auf unter 700 kg drücken.
Der Renault 8 Gordini 1300 erzielt heute die höchsten Preise des Trios: Für ein Zustand 2-Exemplar stehen 41.000 Euro in der classic-tax-Liste.
Dank seiner Pendelachse mit negativem Sturz liegt der Gordini satt auf der Straße.
"Der R8 Gordini zählt für mich zu den wichtigsten Renault-Kreationen. Und Fahrspaß bietet er auch." - Renault-Händler und –Sammler Fritz Schweier in Fellbach
Der 1,3-Liter-Motor kam auch im Alpine A 110 zum Einsatz.
Zum Preis eines R8 Gordini konnte man auch einen Mercedes 200 Heckflosse kaufen. Doch der lief nur 160 km/h und benötigte bis 100 km/h 15 Sekunden.
Vier große Scheinwerfer, ein Knick in der Haube und Rallyestreifen - diese Front macht Eindruck.
Unter der vorderen Haube wurde die Batterie und der Tank platziert, um das Gewichtsverhältnis zu verbessern.
Der Renault 8 Gordini besitzt mit seinen 15-Zöllern die größten Räder der drei Kleinwagen. Aufgezogen sind in diesem Fall 155/80 R 15.
Der Vierzylinder im Heck des Gordini erreicht seine Höchstleistung von 88 PS bei 6.750/min.
Motor Klassik-Redakteur Franz-Peter Hudek: "Die drei Kleinwagen boten Fahrleistungen, wie sie sonst nur doppelt so teure Autos realisierten. Und sie genossen ein hohes Ansehen, das einem Porsche oder Jaguar kaum nachstand. Das ist heute noch so."