Zwei Youngtimer aus der 300 km/h-Supersportliga: Porsche 911 Turbo S (996) und Ferrari 550 Maranello.
Zwei Youngtimer aus der 300 km/h-Supersportliga: Porsche 911 Turbo S (996) und Ferrari 550 Maranello.
Der Porsche 911 Turbo S (996) wird von einem 450 PS auf bis zu 307 km/h beschleunigt. Die Preise beginnen bei rund 51.000 Euro.
Tempo 300? Dann sollte man auch genügend Kraft haben! Die beiden Autos haben die auf jeden Fall.
Der Ferrari Ferrari 550 Maranello besitzt einen 5,5-Liter-V12 mit 485 PS, der eine Vmax von 320 km/h ermöglicht. Die Preise beginnen bei etwa 47.000 Euro.
Nicht immer und überall möglich: 300 Kilometer pro Stunde verlangen nach einer langen und leeren Strecke. Allein der Bremsweg würde im Ernstfall rund 400 Meter betragen.
Modernes 996-Ambiente: geschwungenes Armaturenbrett und verschachtelte Instrumente.
Aerodynamisch ausgefeilt: das Turbo-Heck mit großem Flügel, Ausströmkanälen in der Schürze - und zwei dicken Endrohren, die den typischen Boxersound entlassen.
Beim Turbo S bereits ab Werk: bissige Keramikbremsen mit heute noch herausragendem Bremsweg von 35,1 m aus 100 km/h. Leider ist der Verschleiß recht hoch. Viele Besitzer haben daher auf Stahl-Bremsscheiben umgerüstet.
Tiefstapler: der 450 PS starke 3,6-Liter-Boxer versteckt sich unter jeder Menge Kunststoff.
Fast hätten wir es in unserem 300-Kilometer-Rausch vergessen: Bei diesen Sportwagen handelt es sich natürlich auch um begnadete Kurvenkünstler.
Feinstes Ambiente: Der Ferrari 550 Maranello empfängt seine Besatzung sehr stilsicher mit einer Melange aus schwarzen und rotem Leder sowie hellbraunem Teppich.
Feinster Motorenbau: Ein Formel-1-Triebwerk stand Pate für den 485 PS starken V12 des Ferrari.
Sinnvoll bei Tempo 300: standfeste Bremsen - auch der F 550 besitzt mächtige 305mm-Bremsscheiben. In 37,5 m (kalt) steht er aus 100 km/h.
Klassischer Ferrari-Look: Doppelleuchten über dem Doppelauspuff, die Abrisskante der Motorhaube ist nur ein angedeuteter Heckspoiler.
Fazit von Michael Schröder (links): Es ist schon beeindruckend, wie mühelos diese beiden Sportwagen die 300-km/h-Marke knacken und gleichzeitig maximalen Komfort bieten.
Doch sie erledigen ihren Job auf gänzlich unterschiedliche Art und Weise: Der Elfer geht hochtechnokratisch an die Sache heran, ...
... während der F 550 durch klassische Formel-1-V12-Manier begeistert. Wir mögen beides!
Von dem Ferrari 550 Maranello liefen zwischen 1996 und 2001 rund 3.600 Exemplare vom Band.
Porsche baute von dem 911 Turbo und Turbo S zwischen 2000 und 2006 insgesamt 22.062 Einheiten.
Wer sich heute für einen Ferrari 550 Maranello in gutem Zustand interessiert, muss mit rund 47.000 Euro rechnen.
Der Porsche Turbo S liegt preislich leicht darüber - im Zustand 2 sind etwa 51.000 Euro fällig.