Der McLaren MP4-12C setzt beim Sprint von null auf Tempo 100 die neuen Massstäbe.
Der McLaren MP4-12C setzt beim Sprint von null auf Tempo 100 die neuen Massstäbe.
Dabei lässt er den Ferrari 458 Italia mit Dreizehntel Vorsprung hinter sich.
Mit 600 PS und 600 Newtonmeter bei 3.000/min ist er in 3,2 Sekunden auf 100 km/h.
Im McLaren MP4-12C wird der Fahrer außerdem von einem sehr eleganten Cockpit empfangen.
Der 570 PS starke Ferrari 458 Italia bietet 540 Newtonmeter bei 9.000/min und ist in 3,5 Sekunden auf Tempo 100.
Bekannte Größen: Der Ferrari 458 Italia rollt mit einem nicht ganz so klarem Cockpit an.
Auf dem 2,6 Kilometer langen Kleinen Kurs von Hockenheim sticht der McLaren den Ferrari aus.
Der Ferrari 458 Italia ist aber ein ausgereiftes, fahrdynamisches Präzisionsinstrument.
Der McLaren MP4-12C überzeugt mit einer top Traktion und ist schnell und sicher zu bewegen.
Ganz so sicher fühlt man sich mit dem selbstbewussten Ferrari 458 Italia auf der Strecke nicht.
Dem McLaren MP4-12C verhelfen seine grippfreudigen Pirelli-Corsa-Reifen zu einer knappen Sekunde Vorsprung.
Für die 2,6 Kilometer auf dem Kleinen Kurs von Hockenheim benötigt der McLaren MP4-12C 1.09,5 Minuten.
Siehe Betriebsanleitung: Gut das McLaren gleich ein ganzes Ingenieur-Team mit an die Strecke brachte.
Die Fahrdynamikregelung befindet sich beim McLaren MP4-12C auf der Mittelkonsole.
Auf der Rennstrecke selten bis gar nicht genutzt: Der Hebel für die Blinkerfunktion.
Die Schaltwippen am Lenkrad des McLaren MP4-12C haben manchmal Ladehemmungen.
Optisch erinnern die Belüftungsdüsen im edlen Innenraum des McLaren MP4-12C an Turbinen.
Bis in den Bereich der maximal möglichen 326 km/h spurt der Ferrari 458 Italia stabil.
Im Race-Modus leitet der Ferrari 458 Italia seinen Fahrer, ohne ihn zu zügeln.
Das Interieur des ferrari zeigt sich nicht ganz so edel wie das des britischen Sportlers.
Im Innenraum des ausgereiften Ferrari werden beim Test keine technischen Probleme angezeigt.
Die Hände bleiben immer am Lenkrad - auch nach bedienen des startknopfs sind die Hände sofort wieder in Position.
Auf dem Lenkrad des Ferrari 458 Italia befindet sich auch der Regler um die Abstimmungsmöglichkeiten zu justieren.
Per Knopfdruck wird im Ferrari 458 Italia die Launch Control für den Rennstart aktiviert.
Herausforderung: Das MP4-Fahrwerk des McLaren MP4-12C schluckt Grobes.
Der Gepäckraum wie erwartet nur kleines Feines, das nicht mehr als 144 Gepäckvolumen benötigt.
Der McLaren verbraucht 16 Liter auf 100 Kilometer, der Ferrari 458 Italia 17,4 Liter.
Gepäck fasst der Italiener mit 230 Liter Volumen dafür aber auch deutlich mehr.
Der McLaren MP4-12C könnte auf dem Hockenheimring theoretisch noch schneller sein, wenn seine Gangwippen nicht hin und wieder verweigert hätten.
Der bei Ricardo gefertigte Biturbo-V8 wiegt 200 kg, gehört mit einem CO2-Ausstoß von 279 g/km zu den effizientesten Sportmotoren.
Die Lenkung des 458 kennt nur zwei Umdrehungen vom linken bis rechten Lenkanschlag. Anders ausgedrückt: Der Mensch denkt, der Ferrari lenkt.
Kein anderer Supersportler hat mehr Drehmoment pro Liter Hubraum (113 Nm) und keiner kreischt höher (9.000/min).
Auf der Rennstrecke treffen sich McLaren und Ferrari; Rot fährt gegen Silber.
Die Flügeltüren des britischen Supersportler lassen sich per Fernbedienung öffnen.
Testwagenbereifung: 235/35 ZR 19 vorn und 305/30 ZR 20 hinten (Pirelli P Zero Corsa).
Die Carbon-Außenspiegel des McLaren sind selbstverständlich auf Aerodynamik getrimmt.
Die Luftbremse am Heck ist serienmäßig an Bord. Sie stellt sich beim Anbremsen hart in den Wind ...
... und wirkt so beruhigend auf das bei harten Bremsmanövern leicht nervöse Hinterteil ein.
Erst brutaler Leistungseinsatz kann im erhebenden Gefühl münden, einen Mittelmotor-Supersportler zu driften.
Testwagenbereifung: 235/35 ZR 20 vorn und 295/35 ZR 20 hinten (Michelin Super Sport).
Mit der klappengesteuerten Auspuffanlage lässt sich der Ferrari 458 Italia sogar leise bewegen.
"Die technischen Anlagen des McLaren sind hervorragend. An das Faszinationspotenzial ...
... des Ferrari reicht er aber nicht ganz heran." Redakteur Jochen Übler über den McLaren MP4-12C.
Kopf an Kopf: Auf der Rennstrecke liegen die Kontrahenten nahezu gleichauf.
Auch beim Bremsentest gibt sich keiner die Blöße: Beide stehen, abgebremst aus 100 km/h, nach 33,8 Metern.
Von null auf 200 km/h ist der McLaren MP4-12C in 9,2 Sekunden, der Ferrari 458 Italia in 10,4 Sekunden.
Von null auf 260 km/h fährt der McLaren MP4-12C gar 2,5 Sekunden Vorsprung heraus.
Von 80 auf 120 km/h zieht der Ferrari in 3,3, der McLaren in 3,6 Sekunden (beide im fünften Gang).