Gleich vorweg, der Scuderia glänzt in allen Disziplinen.
Gleich vorweg, der Scuderia glänzt in allen Disziplinen.
Der Blick aus dem roten Ungetüm auf die grüne Hölle.
Beim Nasshandling zeigt er ein gutmütiges Fahrverhalten.
Der Grenzbereich zeigt sich zuerst dezent an der Vorderachse.
Das ABS arbeitet vorbildlich, die Sportreifen der Marke Pirelli entwickeln ein erstaunlich hohes Gripniveau.
In Hockenheim bleibt der Ferrari auch auf der letzten Rille absolut stabil.
Die ausgewiesene Rundenzeit von 1:10.3 Minuten auf dem Kleinen Kurs zeugt davon.
Der aus den beiden mittig endenden Endrohren bei voll geöffneten Einzeldrosselklappen entweichende Achtzylinder-Sound hat auf der Rennstrecke anhaltenden Suchtcharakter.
Auf der Nordschleife lässt sich der Ferrari nicht nur schnell, sondern auch sicher bewegen.
Sein nicht auf absolute Härte ausgelegtes Fahrwerk steuert auf der welligen Piste der grünen Hölle einiges zu bei.
Selbst im Slalom bedarf es schon einer gewissen Grobmotorik, den Ferrari zum Ausbrechen zu bewegen.
Perfekte Balance auch im Windkanal.
Die Vorderachse verhält sich völlig neutral ...
... an der Hinterachse herrscht mit vier Kilogramm geringer Abtrieb.
Das Luftsammlergehäuse aus Karbon ist Teil der umfassenden Gewichtsreduzierung, die wie die Frontschürze und die Seitenschwellernatürlich auch die famosen Sportsitze umfasst.
Die markanten Öffnungen an der Front vermitteln Rennsport-Feeling.
Der kleine Bürzel am Heck trägt seinen Teil zur aerodynamischen Balance bei.
Der begradigte und geschlossene Unterboden mündet in einem messtechnisch durchaus wirksamen Diffusor, der zusammen mit dem knapp geschnittenen Heckspoiler bei hohem Tempo für Abtrieb sorgt.
Die riesigen Keramik-Bremsscheiben bieten neben brutalen Verzögerungsleistungen überraschenderweise auch angenehmen Bremskomfort.
Der Motor ist eine Augenweide - und ein Gaumenschmauß für das Gehör.
Perfekt konturierte Sitze, die an die Statur des Fahrers bei Bestellung geliefert werden.
Bilder einer Faszinations-Maschine.
Das hohe Vertrauen in den 430 Scuderia basiert nicht allein auf den am Lenkrad einstellbaren Eingriffs-Modi der Elektronik, sondern vornehmlich in dem gefestigten Charakter seiner technischen Substanz.
Der gelb hinterlegte Drehzahlmesser ist sozusagen der Indikator für die Gefühlslage des Motors (und des Fahrers) - je näher am roten Bereich, desto besser.
Das sequentielle Getriebe schaltet im Ernstfall in konkurrenzlos schnellen 60 ms die Gänge durch.
Dezenter Hinweiß auf das 60-jährige Jubiläum von Ferrari.