Eine einsame Passstraße im Winter - natürlich braten die von auto motor und sport da mit einem schicken Sportwagen hinauf. Nein, diesmal nicht, ...
Eine einsame Passstraße im Winter - natürlich braten die von auto motor und sport da mit einem schicken Sportwagen hinauf. Nein, diesmal nicht, ...
... sondern mit dem neuen Kia Sportage, allradgetrieben, 185 Diesel-PS stark. Und alles ist gut.
Wenn der Asphalt unterm Schnee verschwindet, steigt im Kia die Stimmung. Ja, im Kia.
Das drängt sich nicht auf, geht aber: ESP ausschalten und quer fahren.
In der neuen Generation (Typ QL) leistet der Zweiliter-Diesel 185 statt 184 PS ...
... und entwickelt ein maximales Drehmoment von 400 statt 383 N m.
Einen Touchscreen, ja, den hat der Sportage.
Aber sonst? Große, klar beschriftete Tasten - gut so.
Der Vierzylinder arbeitet zwar noch immer nicht besonders kultiviert, doch drängt sich akustisch weit weniger in den Vordergrund als bislang.
Kia nennt den Grill Tigernase, die Nebelleuchten Eiswürfel - eine in der Natur eher seltene Kombination.
Der neue Sportage ist 1,85 Meter breit, der Radstand legte um 30 mm auf 2,67 Meter zu, die Gesamtlänge wuchs um 40 mm auf 4,48 Meter.
Bis zu 1.492 Liter fasst der Laderaum - eine schnöde Zahl. Viel wichtiger: die tiefe und breite Öffnung, Kantenschutz
Das Glasdach bringt Licht, der längere Radstand Platz und die zweifarbigen Lederpolster etwas Schick.
Mit der neuen Generation hat Kia einen weiteren Sprung nach vorne gemacht.
Die Koreaner wollen schließlich den VW Tiguan attackieren.
Der höhere Nutzwert, die umfangreichere Ausstattung und die bessere Qualität des Sportage schreiben das nächste Kapitel seiner Erfolgsgeschichte.