Zwei exotische Gran Turisme mit mächtigen US-V8: Facel Vega HK 500 und Jensen Interceptor III.
Zwei exotische Gran Turisme mit mächtigen US-V8: Facel Vega HK 500 und Jensen Interceptor III.
Die neue Luxuswagenmarke Facel Vega legte einen fulminanten Verkaufsstart hin.
Das prächtige Cockpit des Facel Vega wird von der Panoramascheibe umrahmt.
Die Uhrensammlung findet in der mächtigen Mittelkonsole ihren Platz.
Von dem Facel Vega HK 500 wurden zwischen 1958 und 1961 nur 490 Einheiten gebaut.
Bulliges Erscheinungsbild: Der Radstand beträgt 2.660 mm, die Länge 4.590 und die Breite 1.800 mm.
Im Facel Vega HK 500 steckt ein Chrysler Typhoon-V8 mit 6,3 Liter Hubraum.
Bei den Reichen und Schönen kamen die herrlichen Coupés mit ihrem detailverliebtem Design sehr gut an.
Dezentes US-Design und europäische Proportionen prägen das attraktive Äußere des Jensen Interceptor HK 500.
Zentralverschlüsse an den 15-Zoll-Rädern geben dem Facel Vega HK 500 eine sportliche Note.
Die Firma Facel bestand in Paris von 1939 bis 1964.
Das bekannteste Modell der Firma ist der HK 500, der auch wirtschaftlich ein Erfolg war.
Fünf Jahre nach dem Produktionsende des Facel Vega HK 500 brachte Jensen mit dem Interceptor ein ähnliches Konzept auf den Markt.
Europäisches Design wurde mit der US-Technik vermählt: Lange Motorhaube, große Fensterflächen und geräumige Fahrgastzelle treffen auf einen 7,2-Liter-V8 von Chrysler.
Holzfurnier gibt es im Jensen Interceptor nur auf der Mittelkonsole.
Im Blickfeld liegen bei dem Briten Tacho und Drehzahlmesser.
Vier fahrerorientierte, chromfreie Zusatzinstrumente gibt es über der breiten Mittelkonsole.
Sicher und fortschrittlich: Auch die Rücksitze mit Automatikgurten.
Jensen-Motorraum mit Schwanenhalsleuchte und 7,2-Liter- V8.
Aus dieser Perspektive zeigt der Jensen das typische Autogesicht seiner Zeit.
Ab Oktober wurde der interceptor Mark III verkauft, der unter anderem serienmäßig nun auf Leichtmetallfelgen rollte.
Im November erhielt dann der große 7,2-Liter-V8 statt des bis dato verbauten 6,3-Liter Einzug in den Abfangjäger.
Dank der großen Kofferraumhaube eignet sich der Interceptor auch für den längeren Urlaub.
Die fahrleistungen liegen auf hohem Niveau: nur 8,6 s vergehen bis die Tachonadel die 100 erreicht, erst bei 233 km/h ist Schluss.
Fünfspeichenfelgen mit ordentlich dämpfenden Reifen.
Die große Glaskuppel des Jensen übernahmen später Porsche, Renault und andere.
Die Engländer nannten den HK 500 nach Rolls-Royce das zweitbeste Auto der Welt. Es stimmt.
Wie der Facel Vega HK 500 besitzt auch der deutlich jüngere Jensen hinten eine schlichte Starrachse.