Der Toro Rosso war das erste Auto, das mit eienm Loch in der Nase bei den Testfahrten auftrat. Beobachter rieben sich verwundert die Augen. War das nicht verboten?
Der Toro Rosso war das erste Auto, das mit eienm Loch in der Nase bei den Testfahrten auftrat. Beobachter rieben sich verwundert die Augen. War das nicht verboten?
Die Ingenieure hatten das Reglement ganz genau gelesen und ein Schlupfloch entdeckt.
Durch die Kanäle im inneren kann man nicht direkt durchschauen.
Vor allem weit vorne müssen die Schächte im Inneren kunstvoll verdreht sein, um dem Reglement zu entsprechen.
Mercedes hat mit seinem Haifischmaul die gleiche Lücke im Reglement gefunden.
In der Seitenansicht scheint es, als gehe das Haifischmaul unter der Nase komplett durch. Doch irgendwo müssen die Öffnung in 2 Schächte getrennt sein.
Von vorne ist der Luftaustritt beim Mercedes kaum zu sehen.
Erst die Perspektive von schräg hinten zeigt, wie die Strömung austritt. Die beschleunigte Luft liegt enger an der Karosserie an und verwirbelt nicht so schnell.
Force India hatte Mercedes und Toro Rosso auf die Idee gebracht. Die Nasenllöcher, die im Vorjahr eingebaut wurden, führen aber nicht direkt zum S-Schacht. Die Öffnung für den Luftkanal ist separat.
Hier erkennt man, wie der Schacht zwischen Chassis und Nase untergebracht ist - das ist auf jedenFall legal.
Hier mal ein seltenes Bild der Force India-Nase von unten. Man kann durch die Nasenlächer nicht hindurchschauen - so ist es legal.
Der Ausgang ist ähnlich groß wie bei Mercedes.
Wenn man die Luft weiter früher einleitet, ist es effizienter.
Der Ausgang am McLaren ist sehr elegant gestaltet. Man darf gespannt sein, ob es noch Nachahmer der Mercedes- und Toro Rosso-Lösung gibt.