So sah das ursprüngliche Red Bull-Concept für 2017 aus - breite Reifen, ein hoher Diffusor und eine breite Karosserie ...
So sah das ursprüngliche Red Bull-Concept für 2017 aus - breite Reifen, ein hoher Diffusor und eine breite Karosserie ...
... doch nach Bedenken von Pirelli und Mercedes wurde der Vorschlag immer weiter verwässert ...
Bei den Fans kam die Studie gut an. Doch die Bedenkenträger warfen ein, dass über die Karosserie und den Diffusor zu viel Abtrieb generiert wird. Die Autos würden zu schnell werden.
Im Dezember verständigte man sich darauf, die breite Karosserie zu verschmalern. Das Chassis sollte nicht breiter werden als heute. Die Gesamtbreite des Autos wollte man aber bei den geplanten 2,00 Metern lassen.
Der Heckflügel (1) wächst von 80 auf 95 cm, wird aber nur 80 cm hoch sein. (2) Die Reifen werden breiter. Hinten beträgt die Lauffläche 405 statt 325 mm. (3) An den Rädern sind die Autos 2 Meter breit. (4) Die Frontflügel-Endplatten enden knapp vor den Vorderreifen.
(1) Der Frontflügel weist eine Delta-Form auf. (2) Die Nase gewinnt 20 cm an Länge. (3) Die Abweiser vor den Seitenkästen werden deutlich voluminöser. Der Diffusor (6) wird offenbar doch nicht so groß wie ursprünglich geplant.
Beibehalten werden die Flügeldimensionen des ursprünglichen Vorschlags. Also 180 Zentimeter Breite vorne, 95 Zentimeter für das obere Element (1) hinten und 84 Zentimeter für den Unterflügel (Beamwing) (2). Im Gegensatz zur Zeichnung, ist der Flügel also unten schmaler als oben.
Das Bodywork (gelber Bereich) soll wie erwähnt nicht auf 180 Zentimeter verbreitert werden. Damit ist wohl auch die Idee vom Tisch, dass der Unterboden eine flexible Fläche einnimmt.
Durch die neuen Abmessungen werden die Formel 1-Autos 2017 deutlich angriffslustiger aussehen. Vor allem an der Front.
Der breite gepfeilte Frontflügel ist das Markenzeichen der neuen F1-Generation.
Aber auch im Heckbereich sind die Änderungen markant.
Der Frontflügel legt in der Breite zu, endet aber wie bisher mittig an den Reifen.
In der Animation sind die Heckflügel-Endplatten stark nach hinten geneigt. Das ist aber nicht Vorschrift. Die Teams haben hier einen gewissen Spielraum. Immer ausgehend von den vertikalen Linien.
Hier sehen Sie die Dimensionen im Heck zwischen neu (links) und alt.
Der Beam-Wing bewegt sich im Bereich von 30 bis 37,5 cm Höhe.
Hier noch einmal der ursprüngliche Plan zur Breite des Bodyworks.
Hier sieht man, um wie viel breiter die neuen Autos werden sollten.
Jetzt bleiben Karosserie und Unterboden zwischen den Achsen gleich.
Die ursprünglich geplanten Diffusor-Regeln hätten das Auto deutlich schneller gemacht. Da haben offenbar einige kalte Füße bekommen.
Der Abtrieb sollte um 30 Prozent im Vergleich zu den aktuellen Modellen steigen. Das hätte zusammen mit den breiteren Reifen 5 Sekunden gebracht.
Der Luftwiderstand steigt hingegen nur um 10 Punkte.
Es gab viele Vorschläge, wie das neue Formel 1-Auto für 2017 aussehen soll. Ferrari präsentierte diese Studie.
Die Italiener wollten ein ganz anderes Auto, das fast schon an ein Sportwagen erinnert. Doch diese Lösung fand keine Mehrheit.
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Hier ein futuristischer Red Bull aus der Feder von Andries van Overbeeke.
Dieser Williams bekam einen tieferen Heckflügel und breitere Hinterräder verpasst.
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Der Spanier Oriol Folch Garcia zeichnete einen Retro-F1-Renner mit breiten Walzen auf der Hinterachse.
Von Red Bull kam der X2014 für das Rennspiel Gran Turismo, der einen Ausblick auf die Zukunft der Formel 1 bieten sollte.
Der Cockpitschutz ist auch bei der FIA ein wichtiges Thema. Wir haben Ihnen dieses Jahr exklusiv die sogenannte Heiligenschein-Lösung präsentieren können.
Als Alternative wird diese Version getestet, um den Kopf des Fahrers besser gegen herumfliegende Objekte zu schützen. 2017 wird es aber wohl noch nicht in das neue F1-Auto integriert.