Der Bee Bee XS.
Der Bee Bee XS.
Stünde ein paar Meter weiter nicht der eMehari von Citroën, wäre es auf dem Stand von Bee Bee Automotive sicher etwas voller.
So ist der XS leider nur das zweitnetteste Strand-Elektrowägelchen auf dem Genfer Salon.
Schade drum. Denn der luftige Viersitzer mit komplett abwaschbarem Innenraum ..
... wird in Frankreich gefertigt, wiegt 660 Kilo und schafft mit seinem 20 kW-Akku gut 110 Kilometer.
Preis: ab 10.000 Euro. Zielgruppe: Menschen mit viel Freizeit und die Tourismus-Branche.
Die soll das Spaßauto an Touristen vermieten.
EP Tender.
Es ist ja nicht so, dass man in einem Elektroauto nicht auch mal längere Strecken zurücklegen muss.
Und nicht jeder hat dann alle paar hundert Kilometer Zeit, ein paar Stündchen am Ladekabel zu pausieren.
Die Lösung ist ein Anhänger von EP Tender.
Der hat einen Verbrennungsmotor dabei (später auch eine Brennstoffzelle) und wir mit einem Stecker am Heck mit dem Elektroauto verbunden.
Ab 2017 soll der Krafthänger verkauft werden.
Das Ergebnis: Viel Saft für lange Strecken und jede Menge Gesprächsstoff.
Preise wurden noch nicht genannt.
Kyburz eRod.
Bei Kyburz in Freienstein baut man eigentlich Elektro-Mobile für Rollstuhlfahrer und Kommunen.
Und jetzt eben auch einen ziemlich knackigen Elektro-Roadster.
Der ist maximal puristisch ausgelegt, wiegt nur 570 Kilo und schafft 120 km/h Spitze.
Mit der großen 18-kW-Batterie an Bord, sind bis zu 130 Kilometer Reichweite drin.
Was kostet der Spaß? 27.000 Schweizer Franken, also rund 25.000 Euro.
Lazareth LM 847.
Ob das LM 847 von Lazareth tatsächlich fahrbar ist, muss sich erst noch herausstellen.
Es wird sich auf jeden Fall jemand finden, der kein Problem damit hat, mit einem Maserati-V8 ...
... zwischen den Beinen in den Sonnenuntergang oder halt die ewigen Jagdgründe zu entschwinden.
Das schwere Eisen wiegt 400 Kilo, steht auf Zwillingsreifen vorne ...
... und hinten und muss 470 PS auf die Straße kriegen.
Wem das übrigens doch zu heikel ist: Lazareth baut unter dem Namen Wazuma auch Quads mit völlig irrsinnigen Motorisierungen. Ferrari-V8 inklusive.
Micro Microlino.
Die Micro Mobility Systems AG hat sich europaweit mit Alu-Tretrollern einen Namen gemacht und hat in Genf einen echten Knaller am Start: den Microlino.
Dahinter steckt schlicht die Neuauflage der legendären Isetta. Die spendet Design und Idee (Fronttür, zwei Sitzplätze nebeneinander, spartanische Ausstattung), der Rest ist komplett neu.
Ein 12 kW-Motor von Linde schiebt die eIsetta bis zu 130 Kilometer weit. Wenn’s drum geht, ist das Elektro-Ei dann bis zu 90 km/h schnell.
Entwicklungspartner ist die Züricher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW), gebaut werden könnte das Teil bei Kandi Technologies in China.
Und da kommt auch schon der Haken: Der Microlino wird vorerst auch nur in China zu haben sein. Für einen Preis von knapp unter 10.000 Euro.
Secma F16 Turbo.
Kann schon sein, dass der F16 Turbo von Secma auf der Straße echt eine gute Figur macht.
Das Problem: Man möchte in diesem Auto wohl eher nicht gesehen werden. Da helfen dann auch die technischen Daten nichts mehr: 657 Kilo wiegt der Zwergen-Roadster.
Die Power liefert ein 1,6-Liter Peugeot-Vierzylinder mit 205 PS.
Damit geht’s in 4,8 Sekunden auf 100 km/h, Schluss ist bei 240 km/h.
Rinspeed Etos.
Kein Genfer Salon ohne Rinspeed. Das ist auch 2016 nicht anders.
Diesmal haben die Auto-Visionäre einen BMW i8 zum Etos umgebaut.
Ein selbstfahrendes Mobilitäts-Ding mit einem Cockpit, dass sich im Auto-Modus komplett umgestaltet.
Immer mit dabei: Eine Drohne, die die Umgebung um Auto überwacht und bei Nichtgebrauch selbstständig auf dem Etos-Heck landet.
Techintacto VIP XXL.
Es ist ja nicht so, dass es in einer Mercedes V-Klasse grundsätzlich zu eng ist.
Die Kundschaft von Techintacto aus Dortmund hat aber Kunden, die es gerne ganz besonders luxuriös und ganz besonders geräumig haben.
Da führt dann kein Weg vorbei, an der um 96 Zentimeter gestreckten V-Klasse.
Drinnen kann man es dann schon aushalten:...
Feinstes Leder überall, ein 40-Zoll-Flatscreen, W-LAN, Mini-Bar, ...
... Espressomaschine und Fußbodenheizung.
Schon schön.
Wer’s nötig hat, bekommt den V-Klasse-Brummer ...
... auch als Superluxus-Panzer mit B6-Panzerung.
Weiß der Teufel, warum es Tata jedes Jahr nach Genf zieht.
Die Inder sind in Europa nach wie vor nicht vertreten, dafür aber immer interessant anzusehen.
Ein Kleinwagen mit Stummelheck (Kite 5), ...
... ein stattlicher Crossover (Hexa) ...
und ein hochbeiniger Kleinwagen (Tiago).
Alles da.
Aber halt nirgendwo zu kaufen.