Porsche-Spezialist Ruf baut einen elektrobetriebenen Prototypen auf Elfer-Basis auf.
Porsche-Spezialist Ruf baut einen elektrobetriebenen Prototypen auf Elfer-Basis auf.
Mit dem eRuf Konzept Modell A betritt der Allgäuer Neuland.
Die Frontschürze des Prototypen erinnert an klassische Porsche-Modelle.
Sportwagenfans werden die Nase rümpfen - so errechnet sich ein wenig beeindruckendes Leistungsgewicht von rund 9,4 Kilogramm pro PS.
Das 1.910 Kilogramm schwere Modell A leistet 204 PS.
Das derzeit verwendete Akkumulatorenset schlägt dabei mit 550 Kilo zu Buche.
Allerdings ist das Fahrzeug noch ein reines Studienobjekt, bei dessen Konfiguration die Grenzen des Möglichen beileibe nicht ausgeschöpft wurden.
So verfügt der hinterradgetriebene eRuf Modell A beispielsweise noch über das serienmäßige Sechsganggetriebe des ehedem von einem Boxermotor befeuerten Standardmodells.
Dieses ist in einem Elektroauto aber gar nicht notwendig, da das Übersetzungsverhältnis eines solchen Fahrzeugs am Laptop festgelegt werden kann.
Entsprechend benötigt der bürstenlose Dreiphasen-Wechselstrom-Motor des eRuf auch keine einzige Umdrehung, um in Fahrt zu kommen.
Das stolze 650 Newtonmeter betragende maximale Drehmoment des Elektro-Elfers liegt bereits im Stand an.
Sauber ist Strom nur, wenn er aus erneuerbaren Energien stammt.
Das Sitzgestühl ist Ruf-typisch.
Die räumlichen Gegebenheiten im sportlich- knappen Innenraum sind altbekannt.
Gefahrene Geschwindigkeit und Füllstand der Batterie sind vitale Daten.
Innen stellt der eRuf seinen Prototypenstatus unverhohlen zur Schau.
Durch Umlegen eines Schalters auf der Mittelkonsole lässt sich der Motor während der Fahrt auf Generatorbetrieb umpolen.
In der Folge hat der Tritt aufs Gaspedal den gegenteiligen Effekt: Je mehr "Gas" der Fahrer gibt, desto langsamer wird das Auto.
So lassen sich die Batterien aus eigener Kraft aufladen.
Der eRuf setzt sich, von einem leisen Pfeifen untermalt, in Marsch; anfangs noch leicht verhalten, später dann durchaus forsch.