DS Automobiles nutzt den Pariser Autosalon, um einen Ausblick auf die nächste Generation seiner Designsprache zu geben.
DS Automobiles nutzt den Pariser Autosalon, um einen Ausblick auf die nächste Generation seiner Designsprache zu geben.
Im Mittelpunkt steht das Concept-Car DS F3VER. Die Studie verbindet eine kompakte Karosserie mit skulpturalen Formen, einer markanten Lichtsignatur und einem Gestaltungskonzept, das individuelle Anpassungen stärker in den Mittelpunkt rücken soll.
Ein konkretes Serienmodell kündigt die Marke damit zwar nicht an. Die Studie zeigt aber, wie ein künftiges Fahrzeug von DS aussehen könnte.
Mit 4,19 Metern Länge, 1,85 Metern Breite und 1,46 Metern Höhe ordnet sich der F3VER im Kompaktsegment ein.
Der Radstand von 2,70 Metern soll für ein großzügiges Platzangebot sorgen, das Kofferraumvolumen gibt DS mit 400 Liter an. Sollte das Konzept in die Serie einfließen, ist ein rein elektrischer Antrieb mit großer Reichweite vorgesehen.
Die Studie basiert konzeptionell auf der Stellantis-Plattformgeneration STLA, konkrete Angaben zu Batteriegröße, Leistung oder Ladegeschwindigkeit macht DS allerdings nicht.
Besonders auffällig ist die Front mit einem vertikalen Element, das das Markenemblem trägt. Dazu kommt eine neue Lichtsignatur in Y-Form, die dem Fahrzeug einen eigenständigen Auftritt verleihen soll.
Am Heck greift DS das Motiv mit einem weiteren zentralen Element und mehrdimensionalen Leuchten auf.
Insgesamt 16 LED-Panels sitzen in einer leichten Magnesiumstruktur. Die Lichtgestaltung soll nicht nur der Wiedererkennbarkeit dienen, sondern über Animationen auch Informationen vermitteln.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Personalisierung.
Farben, Materialien, Grafiken und Licht sollen sich stärker auf den individuellen Geschmack abstimmen lassen.
Dazu gehören ein personalisierbarer Dachring und neue Möglichkeiten, Zweifarblackierungen in die Gestaltung der Karosserie einzubeziehen.
Der eigens entwickelte Farbton Cosmic Blue wechselt je nach Lichteinfall zwischen Blau und Violett.
Unter dem Begriff "Design Intelligence" verfolgt DS zudem das Ziel, mit weniger Bauteilen eine klarere Gestaltung und eine höhere wahrgenommene Qualität zu erreichen.
Dazu zählen einteilige Stoßfänger, reduzierte Kunststoffverkleidungen und eine stärker integrierte Lichttechnik. Digitale Werkzeuge und KI-Anwendungen sollen den Entwicklungsprozess der Designer beschleunigen, ohne deren kreative Arbeit zu ersetzen.
Der Name F3VER spielt laut DS auf die emotionale Wirkung an, die das Fahrzeug auslösen soll.
Die Ziffer drei könnte zugleich auf die Positionierung innerhalb der Modellfamilie hindeuten: Denkbar wäre, dass ein späteres Serienmodell als DS N°3 die bestehende Baureihe nach unten ergänzt.