Trio aus Köln: Ford hatte zu Beginn der 70er-Jahre gleich drei Coupés im Angebot.
Trio aus Köln: Ford hatte zu Beginn der 70er-Jahre gleich drei Coupés im Angebot.
Der Capri bildet die Fastback-Linie meisterhaft ab, er ist der zeitlose Design-Held. Taunus und Granada leben die schrille Mode der 70er.
1969 kam der Ford Capri auf den Markt. Er wurde zu einem großen Erfolg. Fast eine Million (996.437 Exemplare) Capri I wurden bis 1973 gebaut.
Komplette Ford Capri GT-Instrumentierung mit Drehzahl- und Öldruckmesser auf Holzfurnier.
Der kompakte V6 würde in den Escort passen. Der 2,6er löste den 2,3 SHC ab, beide 125 PS.
An der hübsch dekorierten Instrumentafel zeigt sich, dass der Ford Capri unter britischer Ford- Regie entwickelt wurde. Auch die Kippschalter sind old fashioned.
Knapper Raum im Fond, aber mit luxuriöser Einzelsitzausformung wie beim Rover 3500 S.
Der Capri V6 war ein deutsches Kit- Car. Beim Ford RS-Center ließ sich der Ford Capri wettbewerbsmäßig aufrüsten.
Der sportliche Capri I darf noch reichlich Chromschmuck tragen.
Die feinen schmalen Escort-Rückleuchten gab es beim Capri I nur bis zum 72er Facelift.
30 cm trennen den Kürzesten von Längsten: Das Taunus Coupé ist mit 4.267 mm Länge das kürzeste des Trios. Der Capri misst 4.313 mm, das Granada Coupé 4.572 mm.
Das Ford Taunus Coupé ist eine spannende Mischung aus Mini-Muscle-Car und ...
... Kokosmatten-Biederkeit der Werbung serviert uns der Taunus.
Liebevoller Kitsch gehört eben zu Ford.
Das Ford Taunus 23000 GXL Coupé beschleunigt in 10.8 Sekunden auf Tempo 100.
Eine fliehende Instrumententafel vom Mustang, sonst Sportlichkeit im provinziellen Autozubehör-Look. Mittelkonsole und Lenkrad wirken wie nachgerüstet.
Die Krönung der Baureihe. GXL ist die Summe aus GT für Sport und XL für Luxus.
Kenner sehen es sofort, der Kunststoff-Luftfilter über dem klangvollen V6 ist nicht original.
Gediegene Clubsessel mit Mittelarmlehne. Der Top-Taunus kostete so viel wie ein BMW 2002.
Integrierte Fernscheinwerfer im Metallkühlergrill gibt es ab dem GT-Paket bis August 1973.
Ford hat sich in den 70er-Jahren vollends der Fastback-Linie verschrieben.
Anfangs war der Ford Granada Oberklasse, Luxus pur - nur als V6.
Die Rolle des Bürgermeisters gab der Ford Consul.
Die nüchterne L-Ausstattung liegt auf Consul- Niveau, immerhin gibt es verstellbare Kopfstützen. Ein Drehzahlmesser wurde nachgerüstet.
Sechszoll-Sport-Stahlfelgen mit 185er-Reifen, schöner Akzent zur spanischroten Karosserie.
Wenig Ausstattung, kleiner V6. Der Zwei-Liter wirkt im schweren Granada etwas angestrengt.
Geräumiger Fond, weiche Rückbank über der komfortablen Schräglenker-Hinterachse.
Vinyldach als zeitgeistiges Extras. Ausstellfenster über dem begradigten Hüftschwung.
836.792 Exemplare des Ford Granada wurden zwischen 1972 und 1977 gebaut.