Anfang 2007 präsentierte Firmenchef Joop Donkervoort erstmals einen Zweisitzer mit Gepäckabteil und festem Dach.
Anfang 2007 präsentierte Firmenchef Joop Donkervoort erstmals einen Zweisitzer mit Gepäckabteil und festem Dach.
Der 270 PS starke D8 GT soll die Romantik historischer GTs wiederbeleben.
Knappe 30 lange Jahre hat der holländische Kleinserienhersteller Donkervoort Fahrzeuge ohne feste Dächer gebaut.
Der primär als GT4-Rennfahrzeug konzipierte Hecktriebler überraschte die Fachwelt mit einer aus Kohlefaserverbundstoff gefertigten Kopfbedeckung.
Das Heckfenster ist aufklappbar.
Gepäckabteil mit Platz fürs Nötigste.
Die Fahrwerksverstellung erfolgt ebenfalls im Heckinneren.
Gesamtgewicht des Puristen ist beispielhaft niedrig:
... gerade einmal 650 Kilogramm bringt er auf die Waage.
Joop Donkervoort setzt nach wie vor auf den 1,8-Liter-Turbo von Audi.
270 PS leistet der Vierzylinder.
Das ergibt eine Leistungs-Gewichtsrelation von 2,41 Kilogramm pro PS.
Die Tempo 100-Marke soll nach 4,0 Sekunden fallen.
Topspeed sind 250 km/h.
Als Verbrauch werden zehn bis zwölf Liter pro 100 km angegeben.
Der D8 GT weist eine breite Spur und neu gestaltete Aufhängungen auf.
17 Zöller mit 215/45er Reifen sitzen vorn und ...
... hinten 235/45 R17 Pneus.
Die Kraft wird über ein manuelles Fünfganggetriebe nur auf die Hinterräder übertragen.
Für Verzögerung sorgt die vorn mit Sechskolben-Fest-, hinten mit Zweikolben-Schwimmsätteln bestückte Taroxx-Bremsanlage.
Die Türen öffnen nach oben und verleihen dem Donky im Stand gleichsam Flügel.
Konsequenten Verzicht auf jedwede entbehrliche Extras: Servolenkung, ABS oder gar eine Radio/CD-Kombination sind auch beim jüngsten Donkervoort-Spross nicht an Bord.
Sicher mittels Vierpunktgurten in den mit Leder bezogenen minimalistischen Sitzschalen findet der Pilot Platz.
Das mit dem Wesentlichen ausgestattete GT-Cockpit gibt sich eng, aber passgenau.
Gleichmäßig auf die links und rechts hinter den Insassen befindlichen Radhausabdeckungen trommelnde Steinchen und plötzlich aufklatschender Schlamm bestimmen den Rhythmus der alltäglichen Fahrt im Donky.
Die Rundumsicht geht trotz der filigran anmutenden Außenspiegel in Ordnung.
Das rundlich-abgeschnittene Heck mutet nostalgisch an.
101.000 Euro kostet der Donkervoort D8 GT.
Inwieweit die vorn wie hinten deutlich breiter gewordene Spur, die modifizierten Radaufhängungen und die größeren, mit sechs Kilo pro Stück sehr leichten Räder des japanischen Herstellers Rays fahrdynamisch positive Wirkung zeigen, ließ sich bei der ersten Ausfahrt in der holländischen Tiefebene nicht in Erfahrung bringen.