Schönes Auto, schönes Kennzeichen - doch welche Kennzeichen-Arten gibt es eigentlich in Deutschland?
Schönes Auto, schönes Kennzeichen - doch welche Kennzeichen-Arten gibt es eigentlich in Deutschland?
Sonderlich bunt sind unsere Kennzeichen nicht: Weißer Hintergrund, zumeist schwarz gestanzte Schrift. Doch ein paar Abweichungen gibt es.
Bis vor gut 20 Jahren sahen die "normalen" Schilder bei uns noch so aus. Der Unterschied zu den heutigen...
...liegt im blauen Europa-Feld im linken Teil des Kennzeichens (und einer anderen Schriftart). Neben den europäischen Sternen ist dort auch...
...das "D" für Deutschland zu finden.
Saisonkennzeichen tragen Fahrzeuge, die nicht das ganze Jahr eingesetzt werden, z.B. Cabrios. Die Halter sparen sich so Steuern und Versicherung, die Autos dürfen während der Ruhemonate aber nicht im öffentlichen Verkehrsraum abgestellt werden.
Auf einem Kurzzeitkennzeichen ist das Ablaufdatum vermerkt. Danach darf das Fahrzeug nicht mehr gefahren werden. Im Gegensatz zu den roten Schildern (siehe nächstes Bild) sind sie auch für Privatpersonen verfügbar.
Hier ist das sogenannte Ausfuhrkennzeichen abgebildet. Man nimmt es für Fahrzeuge, die Deutschland definitiv verlassen und in ein anderes Land gebracht werden.
Diese roten Nummern sind Händlerkennzeichen - Wechselkennzeichen für das Kfz-Gewerbe.
Diplomatenkennzeichen beginnen traditionell mit einer Null, darauf folgt dann eine Zahlenkombination.
Dieser Oldtimer-Traktor fährt ein Kennzeichen für ein steuerbegünstigtes Fahrzeug spazieren. Oft sieht man diese an land- oder forstwirtschaftlichen Vehikeln. Die Buchstaben sind hier stets grün.
Behördenfahrzeuge, wie dieser Polizeiwagen, haben neben den Buchstaben für die Stadt oder den Landkreis nur noch Ziffern - und keine weiteren Buchstaben.
Die Deutschland-Flagge sieht man auf Fahrzeugen der Bundeswehr, dazu als ersten Buchstaben immer ein "Y". Weitere Besonderheit: Die Schilder sind nicht reflektierend, denn so sind die Fahrzeuge vom Feind nicht so leicht zu erkennen.