Mit dem neuen Evoque Cabrio befährt Range Rover neues Terrain, auch beim Design, erzählt Exterior Director Phil Simmons im Gespräch in München.
Mit dem neuen Evoque Cabrio befährt Range Rover neues Terrain, auch beim Design, erzählt Exterior Director Phil Simmons im Gespräch in München.
Womöglich liegt das Erfolgsgeheimnis im kurzen Weg: jenem von der Studie zum Serienauto. Man könnte die Fotos der Evoque-Cabrio-Studie vom Genfer Salon 2012...
...und des Vorserienmodells beinahe vier Jahre später in der neu eröffneten Jaguar- und Range-Rover-Markenboutique am Münchener Odeonsplatz übereinanderlegen und fände nur sehr wenige Abweichungen.
Die hinteren Radläufe sind etwas ausgeprägter als bei den geschlossenen Varianten, um Platz fürs Verdeck zu schaffen.
"Die Evoque-Kontur ist wie ein Markenzeichen für uns", sagt Simmons, "die wollten wir unbedingt beibehalten."
"Das Stoffdach war für die kraftvollen Proportionen des Evoque oberhalb der Gürtellinie die perfekte Lösung" Phil Simmons, Studio Director Exterior.
Obwohl das Faltdach einen vergleichsweise großen Innenraum überbrückt, wirkt es ausgesprochen solide.
Das Stoffdach faltet sich elegant in den Kofferraum, ...
... die Abdeckung passt in die Karosserielinie.
Um das gelungene Äußere muss sich Phil Simmons jedenfalls keine Sorgen machen, unterhalb der Gürtellinie unterscheidet sich das Cabrio auf den ersten Blick kaum vom zweitürigen Evoque Coupé.
"Das Auto soll ein Ganzjahres-Cabriolet sein", sagt Phil, keine Kompromisse bei Festigkeit und Dichtheit also.
Keine übrigens auch bei der Verwindungssteifigkeit, und keine bei der Offroad-Tauglichkeit. Ein Range Rover, so robust und alltagstauglich wie ein Evoque Coupé, nur eben mit elektrohydraulisch einklappbarem Verdeck.
Das Interieur entspricht der geschlossenen Variante.
Und besitzt nun auch das überarbeitete Infotainment...
... mit breitem Touch-Screen.
Das Cabrio soll künftig über zehn Prozent des Evoque-Absatzes ausmachen, so Phil Simmons. Das dürfte klappen.