Smart kehrt zu den Wurzeln zurück und bringt den Nachfolger des Fortwo.
Smart kehrt zu den Wurzeln zurück und bringt den Nachfolger des Fortwo.
Nach mehreren SUV-Modellen ist jetzt mit dem #2 wieder ein kleiner Zweisitzer für die Stadt im Programm.
Also - ab Q2 2027 jedenfalls. Bestellt werden kann aber schon ab dem 13.10.2026.
Der kleine Stromer zeichnet sich durch clevere Detaillösungen aus.
Die geteilte Heckklappe etwa ermöglicht den Zugang zum Laderaum auch in beengten Situationen, indem nur die Scheibe nach oben geklappt wird.
Der Laderaum fasst 305 Liter. Schiebt man die Sitze weiter nach vorn und rechnet das Fach unter dem Ladeboden dazu kommen sogar etwas mehr als 500 Liter zusammen.
Der untere Teil der Heckklappe beinhaltet zwei Cupholder und trägt bis zu 120 Kilo Gewicht. Kann also auch als Sitzbank genutzt werden.
Der Innenraum ist reduziert, ohne komplett auf physische Tasten zu verzichten.
Neben einigen Kurzwahl-Tasten sitzen unter dem mittigen Touchscreen auch die Bedienelemente für die Fensterheber.
In den Schlitz auf der Beifahrerseite lassen sich Zubehörteile klemmen wie etwa Taschenhalter oder magnetische Handyhalter.
In den Tür-Fächern finden Getränke Platz, zwei Cupholder gibt es auch in der Mittelarmlehne.
Teilledersitze sind den höheren Ausstattungsvarianten vorbehalten. Auf dem Beifahrersitz ist der sogenannte "Smart Belt" zu sehen. Ein elastisches Band, das etwa Einkaufstaschen fixieren kann, sofern bei Beifahrer an Bord ist.
Auch die Sennheiser-Soundanlage gibt es erst ab der Ausstattungsvariante "Premium".
Vorläufiges Topmodell ist der "Couture". Limitiert auf 999 Exemplare kommt dieser #2 in mattweißer Lackierung mit goldenen Akzenten.
So viel Schickeria kostet dann rund 27.000 Euro - inklusive Vollausstattung.
Den "Premium" gibt es ab 24.490 Euro.Neben den Teilledersitzen gibt es zusätzlich ein beheiztes Lenkrad, Sitzheizung für beide Sitze, das Soundsystem, 16-Zöller, Ambientebeleuchtung, ein feststehendes Glasdach und optional auch eine Zweifarb-Lackierung.
Bei der Ladeleistung gibt es lediglich einen Sonderfall. Das Einstiegsmodell "Pure" (ab 19.990 Euro) lädt AC nur mit maximal 7,4 kW. "Pure+", "Premium" und "Couture" kommen auf 11 kW. Die DC-Ladeleistung von 65 kW ist aber bei allen gleich. Damit geht es in weniger als 20 Minuten von 10 auf 80 Prozent SOC.
Bei allen Modellen an Bord: Die umfangreichen Assistenten. Fernlichtassistent für die LED-Scheinwerfer, ein adaptiver Abstandstempomat, eine Rückfahrkamera, Spurhalteassistent, Verkehrszeichenerkennung, Totwinkel-Warner und ein Autobahn-Assistent sind immer serienmäßig.
Als "Pure+" mit Sitzheizung für den Fahrer und 11-kW-AC-Ladeleistung kostet der Smart #2 20.990 Euro und ist damit ohne Bling-Bling ein veritabel ausgestattetes wendiges Auto für die Stadt mit dem bekannt kompakten Wendekreis von nur 6,95 Meter.
Im Vergleich zum direkten Vorgänger (die alten Fortwo-Generationen sind links im Bild zu sehen) wachsen Akku und damit Reichweite. 35,8 kWh Netto-Leistung sind es bei allen Smart-#2-Varianten (LFP-Akku). Entsprechend gleicht sich auch die WLTP-Reichweite von bis zu 290 Kilometer. Ebenfalls bei allen gleich: Die Leistung von 60 kW (82 PS) und Hinterradantrieb.