Der neue Citroen C5 als Topmodell Exclusive mit 2,7-Liter-Turbodiesel im Einzeltest.
Der neue Citroen C5 als Topmodell Exclusive mit 2,7-Liter-Turbodiesel im Einzeltest.
Er soll die französische Lebensart für ein größeres Publikum attraktiv machen.
Vorhanden ist alles, was man braucht, ...
... um in einem von der Mercedes C-Klasse bis zum Ford Mondeo reichenden Konkurrenzumfeld eine gute Figur zu machen.
Der Testwagen verfügt über jene hydropneumatische Federung, ...
... die eine der tragenden Säulen des Citroën-Rufes darstellt.
In ihrer neuesten Version heißt sie Hydractive III+ und bildet ganz klar den Höhepunkt dieses Automobils.
Damit werden selbst Landstraßen übelster Ordnung zu scheinbar gepflegten Chausseen.
Mit einem cW-Wert von 0,31 beweist der Citroën dazu gute Aerodynamik.
Der gute Fahrkomfort wird von der Antriebseinheit unterstützt.
Der Sechszylinder-Diesel glänzt mit Laufkultur, nicht mit Sparsamkeit.
Auf 204 PS bringt es der 2,7 Liter große Turbodiesel, ein klassischer V6 mit 60 Grad Zylinderwinkel.
Citroën-Gag: Die Nabe des Lenkrads steht fest, nur der Kranz dreht sich.
Und weil es sich beim Testwagen um das Topmodell mit zusätzlichem Luxuspaket handelt, gibt es weder an der Ausstattung noch am Ambiente etwas auszusetzen.
Material- und Verarbeitungsqualität überzeugen.
Die Exclusive-Version des C5 besitzt elektrisch verstellbare Ledersessel.
Zahlreiche Funktionen werden an der feststehenden Lenkradnabe bedient.
Hübsch gestylt auf Kosten der Ablesbarkeit: Instrumentierung mit Ölthermometer (rechts).
Selbst in der verzichtbaren Sportstellung bügelt die Hydropneumatik die schlimmsten Bodenwellen einfach glatt.
Viele kleine Tasten auf der Mittelkonsole erfordern Gewöhnung.
Gut sind die klare Grafik des großen Navi-Bildschirms, schnell begreifbar die wirklich wichtigen Funktionen.
Die stark ausgeformte Rückbank ist für zwei Personen ausgelegt und ...
... lässt sich leicht umklappen.
Dazu gibt es einen gut beladbaren Kofferraum mit einem Basisvolumen von 467 Litern.