Unter den Supersportwagen gelten sie als die Schnäppchen schlechthin: Die 100.000-Euro-Boliden.
Unter den Supersportwagen gelten sie als die Schnäppchen schlechthin: Die 100.000-Euro-Boliden.
Chevrolet Corvette Z06 und Nissan GT-R duellieren sich im Test auf Grand-Prix-Kurs, Landstraße, Nässe und Trockenheit um Punkte und Racer-Ehre.
Drift sich gut: Beim Nissan bei Nässe spaßig, bei der Corvette unberechenbar.
Charakterfrage: Die Z06 als Sportwagen-Archetyp und der GT-R als High-Tech-Ikone.
Es Brabbelt , es Brüllt, es Spratzelt und Schreit.
Auf dem Hockenheimring treffen beide aufeinander und präsentieren addiert 1.062 PS auf der Rennstrecke.
"Ich finde beide genial: den GT-R für die Nordschleife und den Z06 für Hockenheim“ Alexander Bloch schwärmt für beide Boliden.
Der Grundpreis der Chevrolet Corvette Z06 beläuft sich auf 104.002 Euro.
Beim Nissan GT-R sind es 93.500 Euro, die den Grundpreis ausmachen.
Für die Chevrolet Corvette Z06 gibt es gegen 9.189 Euro noch ein Performance-Paket dazu; mit diesem ausgestattet, trat sie auch zum Test an.
Das steht beim GT-R nicht zur Auswahl, dafür ist ein Navigationssystem serienmäßig an Bord.
Das Navi kostet für die Chevrolet Corvette Z06 wiederum 1.651 Euro extra.
Siebenliter-Sauger-V8: Der LS7-Frontmittelmotor der Vette klingt großartig und zieht gnadenlos durch.
Das typische Heck der Vette mit kleinem Spoiler und den runden Heckleuchten.
Ami-Stube: Das einfache Z06-Interieur wirkt wie eine lästige Pflichtübung; die Sitze sind aber weich.
Ebenfalls Pflicht: Der Sprint von null auf Tempo 100. Den absolviert die Corvette in 4,3 Sekunden.
Aus dem Stand auf 200 km/h geht es mit der Chevrolet Corvette Z06 in 12,6 Sekunden.
Die Bremswerte können sich sehen lassen: Aus 190 km/h steht die Corvette nach 115 Metern.
Der Nissan GT-R braucht 121 Meter um aus Tempo 190 die Räder zum Stehen zu bringen.
3,8-Liter-Turbo-V6: Der recht hoch sitzende Frontmotor des GT-R beißt und zieht gewaltig.
Von null auf Tempo 100 beschleunigt der Nissan GT-R in 3,2 Sekunden.
Aus dem Stand auf 200 km/h benötigt er 11,3 Sekunden. In Sachen positive Beschleunigung ist der Nissan also klar vorn.
Der Nissan GT-R ist mit seinen Dunlop-Pneus kalkulierbarer als die Corvette.
Plötzliche Lastwechsel gibt es bei ihm allerdings auch.
Technik-Spielplatz: Fahrkonfigurationsschalter, Playstation-Telemetrie sowie eng geschnittene Sportsitze.
Der Heckspoiler darf beim Nissan GT-R etwas größer ausfallen als bei der Corvette.
Schau an: Mizuno erklärt gerne und ausführlich, warum sein GT-R-Konzept aufgeht.
Schaulauf: Beim 24-Stunden-Rennen starteten dieses Jahr zwei Nissan GT-R – und fuhren beide in die Wertung.
Schaut her: Bei den Testfahrten sitzt meist Toshio Suzuki (Mitte) am Steuer des Nissan GT-R.
Schaut drunter: Mizunos Ideen für den GT-R reichen mindestens bis 2015.
Der Nissan GT-R kostet unter 100.000 Euro und ist der Dampfhammer schlechthin.
Die Corvette Z06 muss mit ihren Cupreifen auf der Rennstrecke allerdings keinen Gegner fürchten.
Bei der Alltagstauglichkeit liegt aber deutlich der Nissan GT-R vorn.
Der V8 der Corvette begeistert zwar auch im Alltag, ihr Geradeauslauf, die Federung und die Schaltung konnten allerdings nicht mit Alltagstauglichkeit überzeugen.
Das feinfühlig dirigierbare Traktionswunder namens GT-R hingegen rollt mit einem Rest an Komfort und reichlich High-Tech an Bord an.