Eindrucksvoller Auftritt: Bei Bedarf staubt es ganz gewaltig, der 4,4 Liter große Reihenachtzylinder entwickelt schaufelweise Drehmoment.
Eindrucksvoller Auftritt: Bei Bedarf staubt es ganz gewaltig, der 4,4 Liter große Reihenachtzylinder entwickelt schaufelweise Drehmoment.
Die Arbeiten am Bugatti Typ 64 beginnen im Jahr 1938. Er soll den erfolgreichen Typ 57 ablösen, den auch schon Jean Bugatti federführend entwickelte.
Die Bugatti entstammen einer Künstlerfamilie, das lässt sich nicht leugnen: Die schwungvolle Karosserie ist zum Niederknien schön.
Der Reihenachtzylinder ist eine Skulptur. Der 4,4-Liter-Motor mit zwei obenliegenden Nockenwellen leistet 185 PS bei 5.000/min.
Dank der strömungsgünstigen Karosserie erreichte der 1.265 Kilogramm leichte Bugatti Typ 64 mehr als 180 km/h.
Eleganter Abgang: Das Heck läuft spitz zu, die Tankeinfüllstutzen verbergen sich unter der Heckklappe.
Details: Der charakteristische Spitzkühler des Bugatti Typ 64 wurde vom erfolgreichen Bugatti 57 übernommen.
Unsichtbare, elegante Lösung: Unter einer Abdeckung im geschwungenen vorderen Kotflügel ruht das Reserverad des Bugatti Typ 64.
Faszinierendes Zeitzeugnis: Merkzettel im Motorraum über den letzten Ölwechsel bei Kilometerstand 19.597.
Unberührter Originalzustand: Der komfortable Innenraum ist genau so patiniert, dass man sich wohlfühlt.
Zeitmaschine: Tür zu und man befindet sich in den dreißiger Jahren. Der Blick auf die imposante Uhrensammlung im Armaturenbrett informiert über alles Überlebenswichtige.
Zum Gangwechsel im elektromagnetischen Getriebe genügt ein Fingerschnipp - das elektromagnetische Cotal-Getriebe schaltet weicher als manch moderne Automatik.
Spuren der letzten 70 Jahre: Die Fensterscheibe zeigt leichte Verfärbungen. Doch die Patina stört nicht, ganz im Gegenteil.
Erste Probefahrt mit dem Typ 64 auf einer gesperrten Landstraße nördlich von Mulhouse nach mehreren Jahrzehnten Stillstand: Redakteur Götzl und die erfahrenen Mechaniker Guy Brodbeck und Claude König (links) sowie Werkstatt-Leiter Brice Chalançon (rechts).
Der Bugatti wird in der Ausstellung der Cité de l'Automobile in Mulhouse - besser bekannt als Schlumpf-Museum - zu sehen sein.
Demonstrationsobjekt: In den Fünfzigern diente der Bugatti im Werk als Betriebswagen.