Inzwischen gehört jeder dritte verkaufte BMW zur X-Familie, die ständig erweitert wird. Grund genug, das neue SUV-Coupé X4 mit seinem Technikspender X3 und dem größeren X5 zu vergleichen.
Inzwischen gehört jeder dritte verkaufte BMW zur X-Familie, die ständig erweitert wird. Grund genug, das neue SUV-Coupé X4 mit seinem Technikspender X3 und dem größeren X5 zu vergleichen.
Und für die Gusseisernen: Wir haben uns extra die Sechszylinder-Benziner ausgesucht.
130,3 km/h: Beim ISO-Wedeltest schwingt sich der BMW X4 mehr als vier km/h schneller durch den Testparcours als der nicht gerade unsportliche X5.
3.500 kg Anhängelast darf der X5 ziehen – 1.100 Kilo mehr als X3 und X4. Auch als Zugmaschine schlägt sich der große BMW bestens.
Der X3 wirkt seit dem Erscheinen des X4 plötzlich total vernünftig.
X3: Stadttaugliche Abmessungen.
Schon der X3 spielt das volle Infotainment-Programm. Teils schlichte Kunststoffe und scharfe Grate passen nicht zum hohen Preisniveau.
Bequeme Rückbank, ausreichend Platz. Bei der Kopffreiheit hinten übertrumpft der X3 sogar den X5.
Wie bei den größeren Brüdern lässt sich die Rückbank im X3 dreigeteilt im Verhältnis 40:20:40 umlegen.
Der BMW X4 soll Spaß machen, nicht von allen geliebt werden.
Hinten mehr Platz als gedacht.
Das Cockpit entspricht im Wesentlichen dem des X3. Die tiefere Sitzposition trägt jedoch zum eigenständigen Fahrgefühl bei.
Die tief montierte Rückbank sorgt zwar für ausreichend Kopffreiheit, der Einstieg fällt jedoch unbequem aus.
Das flache Dach geht zulasten des Maximalkofferraums. Die Heckklappe öffnet sich serienmäßig elektrisch.
Zwischen X5 und X4 liegen gefühlt 10.000 Euro.
X5: In sämtlichen Dimensionen größer.
Bequemere Sitze und die indirekter übersetzte Lenkung sorgen für entspanntes Reisen. Die Materialqualität spielt in einer eigenen Liga.
Viel Platz, weicher gepolsterte Rückbank: Im X5-Fond lässt es sich auch mal zu dritt aushalten.
Der untere Teil der Heckklappe erleichtert das Einladen und macht sich auch als Picknick-Bänkchen prima.
Fazit: Der X5 verbindet üppiges Platzangebot mit hohem Komfort und oberklassiger Interieuranmutung. Angesichts der Qualitäten fällt der Preisaufschlag gering aus. Mit seinen XL-Abmessungen tut er sich in der Stadt jedoch schwer.
Der pragmatische X3 federt zwar nicht ganz so geschmeidig wie sein großer Bruder, er bietet jedoch genug Platz für die meisten Lebenslagen. Zudem kommen die Qualitäten des Sechszylinders besser zur Geltung als im schweren X5.
Mit seiner tieferen Sitzposition und der beeindruckenden Agilität bietet der teure BMW X4 ein eigenständiges Fahrgefühl. Dafür geht das niedrigere Dach spürbar zulasten von Kofferraumvolumen, Einstieg und Übersichtlichkeit.