Derzeit werden V8-Biturbo-Triebwerke wohl kaum attraktiver verpackt als in einem BMW 6er Gran Coupé und Mercedes CLS Shooting Brake.
Derzeit werden V8-Biturbo-Triebwerke wohl kaum attraktiver verpackt als in einem BMW 6er Gran Coupé und Mercedes CLS Shooting Brake.
Die heißen M- und AMG-Varianten bringen es zusammen auf 1.117 PS.
Beim Preis legt BMW gegenüber Mercedes noch eine weitere Schippe auf.
12,4 Sekunden: Beim Sprint nimmt der höher drehende BMW dem Mercedes sieben Zehntel ab. Ach so, der Sprint von null auf 200 km/h ist übrigens gemeint.
35,7 Meter: Beim Bremsen erzielt der Mercedes gute Verzögerungswerte, die denen des BMW ebenbürtig sind – trotz dessen Optionsbremse.
Der CLS lenkt äußerst direkt ein.
Auch bei hohem Tempo bleibt der Mercedes neutral.
Das optionale Sperrdifferenzial verhilft dem AMG ordentlicher Traktion.
66,6 km/h: Im Slalom schlängelt sich der Mercedes mit präzisem Eigenlenkverhalten trotz stärkerer Karosseriebewegungen etwas schneller durch die Pylonen.
Mercedes sieht alles nicht so eng. Alles gut verarbeitet, aber nicht ganz so gut wie im BMW.
Für Zurückhaltende: weniger wuchtiges Cockpit, Scharfmacher-Tasten für Dämpfer, ESP und Getriebe.
Die gewählten Einstellungen werden im Cockpit eingeblendet.
Die etwas wulstig geformten Mercedes-Sitze passen nicht jedem.
Auch im Fond bleibt der AMG etwas hinter dem BMW zurück.
Der CLS schluckt zwischen 590 und 1.550 Liter.
Manuelle Schaltvorgänge wirken etwas müde.
5,5-Liter-V8, zwei außenliegende Turbolader, ein bar relativer Ladedruck.
Hinter den 19-Zoll-Rädern arbeitet eine sehr wirkungsvolle Stahl-Bremsanlage.
Der BMW M6 tritt mit einem sportwagenmäßigen Fahrwerk an.
Auch bei schneller Kurvenfahrt neigt sich der M6 kaum.
Nur minimale Karosseriebewegungen lassen den BMW extrem steif wirken.
Der BMW gibt sich betont straff, bietet aber ausreichend Restkomfort.
Der BMW bringt seine 560 PS nicht immer voll auf die Straße.
Im Slalom lässt sich der BMW 65,6 km/h notieren.
Das Doppelkupplungsgetriebe jagt blitzschnell durch die Gänge.
BMW konzentriert sich auf den Fahrer.
Für Spielkinder: sehr breite, zum Fahrer orientierte Mittelkonsole, zwei individuell konfigurierbare M-Modi.
Auch im M-Cockpit werden die gewählten Konfigurationen angezeigt.
Egal welche Fahrwerkseinstellung gewählt wird, der M6 ist immer straff abgestimmt.
Bequeme Sportsitze sind auch im BMW mit von der Partie.
Im Fond des Bayern sitzt es sich etwas besser.
Auch unter Volllast hat das BMW-Getriebe die nächste Fahrstufe rein.
Das Ladevolumen des BMW liegt zwischen 460 und 1.265 Liter.
4,4-Liter-V8, zwei innenliegende Turbolader, 1,5 bar relativer Ladedruck.
Hinter den 20-Zöllern arbeitet eine sehr aufpreispflichtige Keramik-Bremsanlage.
Und am Ende hat dann doch der Mercedes AMG ...
... nach Punkten knapp die Nase vor dem BMW M6 Gran Coupé.