Mit dem Mercedes SL 63 AMG und dem BMW M6 Cabrio laden wir zwei heiße Open-Air-Raketen zum Vergleichstest.
Mit dem Mercedes SL 63 AMG und dem BMW M6 Cabrio laden wir zwei heiße Open-Air-Raketen zum Vergleichstest.
Der SL63 wird von 585 Pferdchen nach vorne getrieben. Der M6 mit Competition Paket bringt es auf 575 PS.
Sowohl das BMW M6 Cabrio als auch der Mercedes SL 63 AMG verwechseln Landstraßen schnell mit der Döttinger Höhe auf dem Nürburgring.
Highspeed-Fans: Mit optionalem AMG Driver's Package (2.700 Euro) läuft der SL 300 km/h, der M6 rennt mit M Driver's Package 305 km/h.
Frischluftcruisen auf der Landstraße oder Autobahntiefflug mit 300 km/h lieben beide.
Lieber Bayerisches? Mit optionalem Competition-Paket leistet der 4,4-Liter-V8-Biturbo des M6 statt 560 nun 575 PS.
Im Vergleichstest sprintet das M6 Cabrio in 4,3 Sekunden auf Landstraßengeschwindigkeit.
Die 200-km/h-Marke knackt der M6 nach 13,3 Sekunden.
Vollgetankt wiegt das BMW M6 Cabrio über 2 Tonnen.
Das maximale Drehmoment des Bi-Turbo beträgt 680 Nm.
In 19 Sekunden reißt sich das BMW M6 Cabrio im Vergleichstest seine Stoffmütze elektrisch vom Schopf.
Lieber Schwäbisches: Seit Juni 2014 haben alle SL 63 AMG-Modelle einheitliche 5,5-Liter-V8-Biturbo- Motoren mit 585 PS.
Das Aggregat schleudert den SL 63 AMG in 4,1 Sekunden auf Tempo 100.
Mercedes SL 63 AMG, Frontansicht
Sein lektrohydraulisches Klappdach mit Panorama-Glasfläche (Aufpreis 2.550 Euro) legt der Mercedes SL 63 AMG in 19 Sekunden ab.
Maximal 900 Nm zerren an der Kardanwelle.
Mit der Lizenz zum Qualmen: Vollständige ESP-Deaktivierung durch verstecktes Menü "Rollentest".
Ergebnis: herrlicher SL-Burnout.
Das BMW M6 Cabrio trägt seine Insignien unter anderem in der BMW-Niere.
Der BMW steht sowohl vorne als auch hinten auf 20 Zoll großen Felgen.
Sein Leistungsgewicht: 3,6 kg/PS.
Der M6 bläst durch eine vierflutige Abgasanlage zur Attacke auf den Mercedes SL 63 AMG.
Im Verbrauchstest genehmigt er sich durchschnittlich 16,9 Liter Super Plus.
Im Innenraum darf sich der Pilot auf das BMW-typische Cockpit freuen.
Ledersitze sollen festen Halt bieten.
Selbst bei deaktiviertem DSC wehrt sich die Elektronik des BMW M6 Cabrio. Ein Burnout? Nicht möglich.
Über Schaltwippen kann der Fahrer die Gänge individuell wechseln.
Ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe sorgt für die Verbindung zwischen Motor und Straße.
Der SL 63 AMG steht vorne auf 19 Zoll großen Felgen, hinten wird es eine Nummer größer.
AMG-typische Auspuffanlage am SL 63.
Der Testwagen liegt bei einem Preis von über 200.000 Euro.
Cockpit des Mercedes SL 63 AMG.
Ledersitze empfangen die Fahrer.
Der Mercedes SL 63 AMG kristalisiert sich im Vergleichstest als klarer Querdynamiksieger heraus.
Die Kraftübertragung übernimmt eine Siebengang-Automatik.
Der Pilot kann über Schaltwippen rauf und runter schalten.
Der M6 gewinnt den Vergleichstest - aber nur aufgrund seines besseren Preis-Leistung-Verhältnis.