Ein fader Tag im Büro, ein BMW M3 in der Garage – warum also nicht den Feierabend mit einem Besuch der Nordschleife aufhellen?
Ein fader Tag im Büro, ein BMW M3 in der Garage – warum also nicht den Feierabend mit einem Besuch der Nordschleife aufhellen?
Kaum ein Auto eignet sich besser sowohl für eine schnelle Runde auf dem Nürburgring wie auch für eine angenehme Anreise als die Sport-Limousine.
Bloß raus hier: Autofahren in Stuttgart gilt als Höchststrafe, ...
... hier stockt der Verkehr immer.
Das Ziel naht, Autobahnabfahrt Wehr, eine schöne, weite Rechtskurve, die in die B 412 mündet.
Noch 23,5 Kilometer.
Einmal waschen vor der Show.
431 PS leistet der Reihensechszylinder.
Im Bug stecken Drehfreude und Kraft.
Die erste elektromechanische Lenkung in einem M-Modell kann neben Motor, DKG-Getriebe und adaptiven Dämpfern auf Tastendruck mit drei Kennlinien (Comfort, Sport, Sport Plus) abgestimmt werden.
Im Interieur nicht optimale Sportsitze.
Um die Querdynamikwerte des Vorgängers zu überbieten, überarbeiteten die M-Entwickler das Fahrwerk von M3 grundlegend.
Das aus dem M5/M6 stammende Hinterachsgetriebe ist mit dem sogenannten aktiven M-Differenzial ausgestattet.
Da war doch noch was? Ach ja, die zwei hinteren Türen.
Einzige Daseinsberechtigung der Ring Card: Sie gewährt die Zufahrt zur Strecke.
Der BMW M3 stürzt sich den Hatzenbachbogen hinab.
Der M3 wirkt entspannt. Gut, dass man den Fahrer nicht sieht.
Die fahrdynamischen Unterschiede zum M4 halten sich in engen, sehr engen Grenzen.
Selbst der V8-M3 wog zwar weniger, beschleunigte aber langsamer.
FAZIT: Alles, was den M3 bislang auszeichnete, kann der Neue noch besser. Er fährt ungeheuer agil, auch auf der Rennstrecke, und bleibt dabei alltagstauglich.
Einzig die Emotionen kommen nicht mehr so überzeugend rüber.