Der Golf unter den Elektroautos. Der Volkswagen (rechts) fährt in der gleichen Preisklasse wie der BMW i3, hat aber einige Vorzüge.
Der Golf unter den Elektroautos. Der Volkswagen (rechts) fährt in der gleichen Preisklasse wie der BMW i3, hat aber einige Vorzüge.
Die Konzepte der beiden Elektro-Kompakten sind sehr unterschiedlich.
VW e-Golf: Unauffällig und praktisch – typisch Golf.
BMW i3: Cool und modern wie eine Großstadt-Lounge.
1.528 kg: Der VW e-Golf ist genau 290 kg schwerer als der i3 mit seiner leichten Carbon-Karosserie.
Der E-Antrieb sitzt unter der Fronthaube.
13,9 kWh verbrauchte der VW in der Testrunde, trotz seines höheren Gewichts.
Wer sich im Verbrenner-Golf auskennt, wird sich auch im e-Golf schnell zurechtfinden.
Die Instrumente informieren stets über die verbleibende Reichweite.
Die Reichweite ist stets im Blick.
Von Null auf Tempo 100 spurtet der Wolfsburger Stromer in 10,8 Sekunden.
Bei Variabilität und Zuladung muss der e-Golf-Fahrer kaum Kompromisse eingehen.
Den VW e-Golf gibt es ab 34.900 Euro.
Der BMW i3 erreicht problemlos das Maximaltempo von 150 km/h.
In der Testrunde verbrauchte der i3 nur 13,9 kWh pro 100 km.
Unter der vorderen Haube ist Platz für Ladekabel, ...
... die Rücklehne ist umklappbar, darunter stecken Antrieb und Akku.
Für die Fotofahrten stand nur ein i3 mit Range Extender zur Verfügung.
Die Bedienung ist leicht und intuitiv.
Der Startknopf befindet sich neben dem Schalter für Vorwärts- und Rückwärtsfahrt rechts des Lenkrads.
Das Display vor den Augen des Fahrers ist 5,5 Zoll groß und zeigt Reichweite und Batterieladestand an.
10,2 Zoll misst die Diagonale des Bildschirms in der Mitte. 70 Online-Funktionen bietet der BMW i3.
Ab 34.950 Euro ist der BMW i3 zu haben.
Der Golf gewinnt diesen Vergleichstest sehr deutlich, weil er das bessere und komplettere Auto ist. Er bietet mehr Platz, ist komfortabler und hat die etwas bessere Kostenbilanz.
Natürlich ist der BMW i3 das coolere, modernere Elektroauto, doch seine Hightech-Bauweise bringt ihm hier kaum praktische Vorzüge.