Markenzeichen der beiden schnellsten deutschen viersitzigen Coupés: Haifischfront beim BMW und Eierbecherlampen für den Porsche.
Markenzeichen der beiden schnellsten deutschen viersitzigen Coupés: Haifischfront beim BMW und Eierbecherlampen für den Porsche.
Der 635 CSi verkörpert den klassischen Gran Turismo. Komfortabel, geräumig und schnell. Typisch für den stärksten Sechser sind Spoiler, Zierstreifen und BBS oder TRX-Alu-Räder.
Der 928 weckt das Tier im GT. Er ist brutaler, tückischer und klingt feuriger als der BMW. Die von Anatole Lapine futuristisch gezeichnete Porsche-Karosserie begeistert noch heute.
Die niedlichen Scheinwerfer-Wischer legen sich wie Nerz-Wimpern um die aufreizend blickenden Doppelscheinwerfer.
Die Rückleuchten fanden mit schwarzem Rahmen Wiederverwendung beim BMW M1.
Die sichtbaren Streuscheiben der Klappscheinwerfer geben der Frontpartie den aggressiven Touch.
Bis 1987 behielt der 928 die tief versenkten Rückleuchten.
Der kraftvolle 3,5-Liter-Reihen-Sechszylinder besitzt bereits ein halbes Jahr zuvor das neue, kantigere Sammelrohr der zweiten Serie ab 1982.
Für Porsche bedeutete der appetitlich dekorierte Aluminium-Achtzylinder mit Zahnriemenantrieb der beiden Nockenwellen technisches Neuland.
Die BMW-Idee vom fahrerorientierten Cockpit erlebt im Sechser mit Check-Controlihren Höhepunkt, Sachlichkeit paart sich hier mit einer gewissen Opulenz.
Beim 928 verbergen sich die Kontrollfunktionen diskret in den Uhren.
Pazifikblaue Ledersitze verleihen dem Sechser-Interieur ein exklusives Ambiente. Recaro-Sitze gab es auf Wunsch und ohne Aufpreis. Das lederbezogene Vierspeichen- Lenkrad mit groÃer Prallplatte ist beim Sechser mit Leder bezogen. Der Schalthebelsack trägt einen hübschen ReiÃverschluss.
Für die Sitzbezüge gab es beim Porsche wahlweise Nadelstreifen oder Pasha (schräges Karomuster), Ledersitze kosteten 2000 Mark Aufpreis. Dafür ist der 928 eine Art Shooting Brake mit umklappbaren Rückenlehnen der hinteren Einzelsitze.