Stark verbessert, geht das E-Klasse T-Modell in die 2. Hälfte des Modellzyklus.
Stark verbessert, geht das E-Klasse T-Modell in die 2. Hälfte des Modellzyklus.
Im Vergleichstest muss er sich dem BMW 5er Touring als 520i stellen.
Bei den Außenabmessungen schenken sich die beiden 4,90 Meter-Kombis nicht.
Im Mercedes E 200 T arbeitet als neuer Basisbenziner ein Zweiliter-Vierzylinder-Turbo mit 184 PS.
Bei 300 Nm fällt es schwer, von einem Basis-Triebwerk zu sprechen. Wer hätte gedacht, dass Downsizing das Drehmoment so pushen würde?
Dieser beschleunigt die E-Klasse in 8,9 Sekunden von Null auf 100 km/h.
Die Höchstgeschwindigkeit liegt mit 225 km/h etwas über der des BMW.
Die Mercedes E-Klasse setzt nach dem Facelift auf die Verfeinerung von analogen Elementen.
Mehr metallischer Glanz wertet das E-Klasse-Cockpit auf.
Über das Multifunktionsdisplay lassen sich zahlreiche Funktionen steuern.
Zwischen den Lüftungsdüsen sitzt die Analoguhr.
Die funktionale Sitzverstellung kennt man bei Mercedes schon aus früheren Modellen.
Der Controller für das Comand-System sitzt auf der Mittelkonsole.
Der Wählhebel für die Getriebeautomatik wanderte hinter das Lenkrad.
Das Multifunktionslenkrad ist mit zahlreichen Tasten bestückt.
Das Thema Vier-Augen-Gesicht wird mit den neuen Scheinwerfern nur noch ganz dezent gespielt
Entfallen sind auch die hinteren Kotflügelauswüchse.
Die Mercedes-Sitze tragen zwar Leder, können aber mit dem Komfort der aufpreispflichtigen BMW-Sessel nicht mithalten.
Platz gibt es auch im Fond mehr als genug.
Per Fernentriegelung lassen sich in beiden Kombis die Rücksitzlehnen umlegen.
Der Mercedes ist perfekt zu beladen dank großer Öffnung.
Der eckige Kofferraumausschnitt zeigt, dass die Ingenieure um jeden nutzbaren Zentimeter gerungen haben.
Der Mercedes E 200 T Avantgarde kostet ab 51.319 Euro und damit etwas mehr als der BMW.
Gegen den E 200 T stellt BMW den 520i Touring.
Ihn befeuert ebenfalls ein Zweiliter-Vierzylinder-Turbobenziner mit 184 PS.
Der BMW-Vierzylinder kommt nur auf 270 Nm Drehmoment.
Der Spurt von Null auf 100 km/h erfolgt in 8,6 Sekunden.
Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 220 km/h erreicht.
Der 5er repräsentiert die digitale Welt mit virtueller Instrumenten-Darstellung.
Die BMW-Automatik agiert mit acht Gängen.
Der i-Drive-Controller sitzt neben dem Getriebewählhebel.
Der BMW trägt zwar adaptive Dämpfer, ist aber dennoch unkomfortabler als der Mercedes.
Die Achtgangautomatik im BMW kann etwas mehr Punkte sammeln als das Siebengang-Pendant im Mercedes.
Gestartet wird der BMW per Knopfdruck. Das Start-Stopp-System lässt sich abschalten.
Auch das BMW-Lenkrad trägt zahlreiche Bedienelemente.
Bei der Qualitätsanmutung schenken sich beide Kombis nichts und liegen auf hohem Niveau.
Das BMW-Zentraldisplay in der Mitte ist hochauflösend.
Bei den verfügbaren Assistenzsystemen muss sich der BMW hinter dem frischen Mercedes-Kombi anstellen.
Der BMW ist mit einer elektrischen Parkbremse ausgerüstet.
Typisch BMW: Doppelscheinwerfer unter Glas mit Corona-Ringen.
Die BMW-Sitzverstellung ist nicht ganz so intuitiv wie die im Mercedes.
Auch im Fond des BMW 520i Touring reist man fürstlich.
Auch im BMW lassen sich die Rücksitzlehnen per Fernentriegelung umlegen.
Der edel ausgekleidete Laderaum des BMW fasst nur 1.670 Liter. Der Mercedes schluckt fast 300 Liter mehr.
Das Schienensystem im Kofferraum ist stabil und lässt sich prima nutzen, um Gepäck zu sichern.
Der BMW 520i Touring kostet ab 50.810 Euro.
Bei den Fahrversuchen erstaunt die E-Klasse mit hoher Agilität. Hier hat der Schwabe deutlich aufgeholt.
Am Ende siegt der überarbeitete Merceds knapp nach Punkten, aber das BMW-Facelift steht quasi schon vor der Tür.