BMW 518d Touring und Mercedes E 200 CDI T: Zwei Premium-Kombis im Vergleich.
BMW 518d Touring und Mercedes E 200 CDI T: Zwei Premium-Kombis im Vergleich.
89,4 m Bremsweg benötigt der Mercedes, um aus 160 km/h zum Stillstand zu kommen. Der BMW ist um sechs Meter mehr in Bewegung.
35,2 m Bremsweg aus 100 km/h sind für den schwereren Mercedes ein sehr respektabler Wert. Der BMW ist dagegen bei warmen Bremsen im Vorteil.
Moderat: Das 5er-Facelift änderte die Form behutsam. Die Kühler-Niere steht aufrechter, zwei Linien laufen zu den Lampen.
Der BMW 518d Touring kostet glatte 2.500 Euro weniger als der bisherige Basistyp 520d.
Und das obwohl der prinzipiell gleiche, in Leistung und Drehmoment aber reduzierte Zweiliter-Turbodiesel den Premium-Kombi der Münchner antreibt.
Der Reihenvierzylinder des BMW 518d Touring leistet 143 PS.
Den BMW streift sich der Fahrer gewissermaßen über: Zwischen Mittelkonsole und Seitenwand sitzt er wohlintegriert in einem funktionalen, klar gezeichneten Cockpit, dessen digitale Instrumente allerdings Aufpreis kosten.
BMW 518d Touring: gut ablesbare Instrumente, großer Bildschirm.
Die Kraftübertragung erfolgt beim BMW 518d Touring über eine Achtgangautomatik und Hinterradantrieb.
Knapper: Der Knieraum auf den Rücksitzen ist eingeschränkt.
Praktisch: geteilte Rücklehne, elektrisch betätigte Klappe.
Der Mercedes E 200 CDI T beeindruckt durch sein agiles Handling und den riesigen Laderaum.
Der Mercedes Kombi ist 4.905 mm lang, 1.854 mm breit und 1.507 mm hoch. Damit liegt er in Länge und Breite unterhalb des BMW, ist aber ein Stückchen höher.
Der Mercedes E 200 CDI T lässt sich beim Sprint auf 100 km/h (10,9 Sek.) zwei Zehntelsekunden mehr Zeit als sein bayerischer Konkurrent.
Bärig: Der 2,1-Liter-Vierzylinder leistet 136 PS bei nur 2.800/min.
Im Mercedes herrscht ein luftigeres Raumgefühl, wobei die Vordersitze eine nicht ganz perfekte Mischung aus Komfort und gutem Seitenhalt bieten. Die Analog-Instrumente sind nicht optimal ablesbar.
Tradition: Holz, Leder und schimmernde Metall-Dekore bei Mercedes, dazu die elegante Analoguhr unter dem Bildschirm.
Typisch Mercedes: Automatik-Schalter statt Scheibenwischer.
Der Mercedes E 200 CDI T bietet den Passagieren etwas mehr Platz im Fond.
Der Gepäckraum ist riesig.
Penible Dokumentation: Der BMW braucht 0,1 Liter mehr.
Der BMW hat in unserem Vergleichstest die Nase leicht vorne.
Auf den nachfolgenden Bildern vergleichen wir den Mercedes 200 CDI T mit dem E 200 T. Benziner oder Diesel? Wer macht das Rennen?
Im Duell gegenüber stehen sich der Mercedes E 200 T (weiß) und der 200 CDI T (blau).
Der Mercedes E 200 T ist 1.488 Euro teurer als der Diesel.
So oder so: Beide T-Modelle lassen sich identisch ausstatten. Die schicken Heckleuchten in LED-Technik sind bereits Serie.
Wer ist was? Dass in der blauen E-Klasse der CDI sitzt, erkennt man nur am Motorklang.
Der Mercedes E 200 T ist 110 Kilo leichter als der E 200 CDI.
184 PS bei 5.500 U/min: Seit der Modellpflege neu im Programm, überzeugt der Turbo-Vierzylinder im E 200 T mit feiner Laufkultur und ausreichend Kraft.
Zugelegt: Neu gestaltete Lüftungsdüsen, eine Analoguhr und überarbeitete hölzerne Zierelemente lassen das Cockpit nochmals hochwertiger aussehen.
360 Nm ab 1.600 U/min: Der 2,2 Liter große Diesel liefert bis 2.600 Touren ein solides Drehmoment, läuft aber rauer als der Zweiliter-Benziner.
Der Mercedes E 200 CDI leidet unter hohen Kaskoeinstufungen.
Deshalb rechnet er sich erst bei 30.000 Kilometer Jahresfahrleistung.
Besser geht’s nicht: Fast 2.000 Liter Ladevolumen, dazu eine ebene Fläche, feine Teppiche und ausreichend Verzurrösen.
Teuer, aber empfehlenswert: Erst mit der 2.559 Euro teuren 7G-Tronic Plus entwickelt sich die E-Klasse zum komfortablen Cruiser .
Dank der gut einsehbaren Heckpartie eher unnötig: Rückfahrkamera oder Parkassistent.
Der Mercedes E 200 CDI ist zwar preiswerter und sparsamer ...
... günstiger im Unterhalt zeigt sich jedoch die Benziner-Variante, die dazu noch bessere Fahrleistungen garantiert.