Wenn Tanken den Schrecken verliert: Mit allen drei Kandidaten sind Fünf-Komma-Verbräuche möglich.
Wenn Tanken den Schrecken verliert: Mit allen drei Kandidaten sind Fünf-Komma-Verbräuche möglich.
BMW 320i EDE: Feinschliff an Karosserie und Antrieb senkt den Verbrauch.
Spezielle Öffnungen in der Frontschürze erzeugen einen Luftvorhang um die Räder, der die Aerodynamik verbessert.
Beim Sparen helfen zudem die längere Übersetzung und eine Hubraumreduktion von zwei auf 1,6 Liter.
Satte 170 PS brint der BMW 320i EDE an den Start.
7,9 s von 0–100 km/h: Selbst die Sparvariante des BMW 3er beschleunigt wie ein Sportwagen aus den siebziger Jahren.
Ab 1.500/min stehen 250 Nm zur Verfügung.
Im Mittel gönnte sich der BMW 320i EDE 6,6 Liter auf 100 Kilometer.
Beim Minimalverbrauch kam der Bayer auf 5,1 Liter.
Cockpit mit toller Sitzposition und oberklassiger Infotainment-Ausstattung.
Das Sechsganggetriebe wurde lang übersetzt.
Die präzise Verbrauchshistorie im Monitor motiviert zu genügsamer Fahrweise.
Im Eco Pro Modus lässt sich die Klimaanlage auf reduzierte Kühlleistung schalten.
Im EcoPro-Modus soll der Vierzylinder noch sparsamer agieren.
Der Platz im Fond ist auch für Erwachsene ausreichend.
Zwei Hybride und ein Testsieger: Der BMW spart ohne Elektro-Antrieb gekonnt.
Lexus CT 200h: Geschmeidiger und millionenfach bewährter Spar-Antrieb.
Der Lexus fährt mit dem leistungsverzweigten Hybrid-Modul aus dem Toyota Prius. Ein ausgeklügeltes Planetengetriebe sorgt für ein besonders harmonisches Zusammenspiel aus Benziner und 60 kW starkem Elektromotor.
Der Lexus CT 200h ist quasi die Nobelversion des Toyota Prius.
Die Gesamtleistung liegt bei 136 PS.
4,2 L/100 km: Die auto motor und sport-Normrunde absolviert der Lexus CT 200h am genügsamsten.
Im Testmittel kam der Japaner auf 6,1 Liter.
In Sachen Höchstgeschwindigkeit sind bescheidene 180 km/h drin.
Für den Spurt von Null auf 100 km/h benötigt der Lexus 12,0 Sekunden.
Das 2013er Modell wurde komfortabler abgestimmt.
Sondermodell Limited Edition mit hellen Polstern, jedoch fummeliger Navigation.
Ein Zusatzdisplay unter der Tankuhr informiert über die jeweilige Antriebsart.
Per Drehregler lässt sich der Antrieb zwischen Eco und Sport justieren.
Im Fond des Lexus geht es enger zu als im BMW.
Der Hybridantrieb im Lexus ist millionenfach bewährt.
Rein elektrisch kommt der Lexus nur zwei Kilometer weit.
VW Jetta Hybrid: Kräftiger Verbrenner trifft auf zusätzlichen Elektro-Boost
Der Elektromotor 1) sitzt zwischen dem 150 PS starken 1,4-Liter-TSI 2) und dem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe 3). Der Lithium-Ionen-Akku 4) ist im Kofferraum untergebracht und reduziert dessen Größe auf 374 Liter.
Als Minimalverbrauch wurden für den VW Jetta 4,7 Liter auf 100 Kilometer notiert.
Der durchschnittliche Testverbrauch belief sich auf 6,2 Liter.
Die 100 km/h-Marke knackt der VW nach 8,9 Sekunden.
72 dB: Bei 160 km/h ist es im Jetta Hybrid-Innenraum exakt so leise wie in der Oberklasse-Limousine BMW 750d.
Als Höchstgeschwindigkeit lässt sich der Jetta 210 km/h gutschreiben.
Der Jetta treibt die Vorderräder über ein ruckelig schaltendes Siebengang-DSG an.
Der Jetta trägt ein Cockpit im bekannten VW-Stil mit kleinem Navi-Monitor.
Nur die Leistungsanzeige statt eines Drehzahlmessers outet den Jetta als Hybrid.
Blau machen: Balken informieren über die emissionsfrei zurückgelegte Strecke.
Auf dem Display lassen sich auch die Energieströme visualisieren.
Auf Wunsch fährt der Jetta auch rein elektrisch.
Statt Drehzahlmesser gibt es eine Ökoanzeige.
Auch der Jetta bietet im Fond stattliche Platzverhältnisse.
Mit dem Hybridmodul präsentiert sich der Motorraum vollgestopft.
Eine kleine Spoilerlippe auf dem Kofferraumdeckel optimiert die Aerodynamik.
Der VW Jetta Hybrid kostet mit 35.300 Euro mehr als die Wettbewerber.
Erwartungsgemäß fahren die Hybride von Lexus und VW in der Stadt am sparsamsten. Auf der Autobahn liegen 320i und CT 200h gleichauf, während der Lexus auf der auto motor und sport-Verbrauchsrunde am genügsamsten ist.