Im Einzeltest hat der BMW Active Tourer schon gezeigt, dass er gleichermaßen Platz wie Spaß bringen kann. Aber ist er besser als die Konkurrenz?
Im Einzeltest hat der BMW Active Tourer schon gezeigt, dass er gleichermaßen Platz wie Spaß bringen kann. Aber ist er besser als die Konkurrenz?
Ein Vergleich des 150 PS starken 218d mit dem beliebten VW Golf Sportsvan 2.0 TDI klärt das.
35,1 m benötigt der Active Tourer für eine Vollbremsung aus 100 km/h (kalt/leer).
Der Sportsvan steht 1,3 Meter später. Beide Werte sind absolut erstklassig.
Solide, komfortabel und praktisch.
Bei aktiviertem Komfort-Modus des DCC-Fahrwerks steckt der Golf bereitwillig alles ein.
Der bewährte 2.0 TDi des Golf Sportsvan leistet 150 PS.
Sportlich und schick, aber deutlich teurer.
Der BMW Active Tourer beschleunigt von 0 auf 100 km/h in 9 Sekunden.
Der BMW präsentiert sich trotz seiner üppigen 225er-Runflat-Reifen ausgewogen, aber dennoch straff.
Der stark renovierte Zweiliter-Diesel des BMW leistet nun 150 anstatt 143 PS und sorgt für ordentlichen Schub.
Im offenen Cockpit des VW findet man sich schnell zurecht.
Aber auch der BMW lockt mit einem hochwertigen Interieur.
Der Sportsvan bietet etwas mehr Platz, rundum größere Ablagen und komfortable Sitze ...
... dennoch ist der BMW Active Tourer dem üppigen Platzangebot des VW nahezu ebenbürtig.
Beide Laderäume fassen rund 1.500 Liter und sind einfach zu füllen.
Der Sportsvan bietet jedoch etwas mehr Platz.
Die neigungsverstellbare Rückbank ist beim VW serienmäßig.
Serie: der verstellbare Unterboden.
Für den Aufpreis von 190 Euro erhält man beim Active Tourer zudem ein Gepäcknetz samt Ösen im Dachhimmel.
Der BMW empfängt seine Insassen mit samt roten Kontrastnähten an Sitzen, Türen, Armaturenbrett und sauber eingepassten Lichtleisten.
Praktisch: ein faltbarer Kofferraumboden.
Mit 34.000 Euro Grundpreis ist der 218d satte 3.875 Euro teurer als der Sportsvan.
Der BMW Active Tourer hat im Vergleich zum VW Sportsvan das Nachsehen.