Markante Gesichter: Mercedes-Pracht und BMW-Dynamik.
Markante Gesichter: Mercedes-Pracht und BMW-Dynamik.
Mercedes und BMW verkörpern die heile Welt der Sechziger. Damals war alles noch so überschaubar.
Der BMW wirkt schlank und sportlich. Er passt zum Markenimage.
Zweite Serie mit sachlicher Instrumententafel. Hupring und Holzfurnier mussten weichen.
Blaupunkt Frankfurt und neue Sachlichkeit im Cockpit nach dem Vorbild des BMW 2500.
Modifizierter 1,8-Liter mit kurzhubigerer Auslegung. Der zeitlose M10 blieb bis 1988.
Stoßstangenhörner und ein selbstbewusstes BMW-Zeichen am Heck des 1800.
BMW und Mercedes im Altstadt-Idyll von Wasserburg am Inn. Die Begegnung der beiden Limousinen hätte hier vor 40 Jahren stattfinden können.
Heckflossen und Panoramascheiben betonen die Eleganz des Mercedes.
Die Heckflosse preist die Gemütlichkeit. Ledersessel, Lenkradschaltung und Bandtacho.
Das große Kombi-Instrument samt vertikalem Bandtacho heißt Fieberthermometer.
Der Typ 200 ist ein modifizierter 190 C mit gestrafften Rückleuchten, ohne Warzenblinker.
Braver M121 mit oben liegender Nockenwelle und zwei Vergasern, aber kein Querstromkopf.
FAZIT: Der BMW 1800 ist die Urquelle, aus der die Freude am Fahren sprudelt. Der Mercedes 200 ist riesig, behäbig und ursolide. Eben der gute Stern auf allen Straßen, der einen bis an Ende der Welt trägt. Aber wo bleibt die Leidenschaft?