Platz ist relativ - relativ erschwinglich. Wir starten in die Top Fünf mit dem Skoda Fabia Combi, dann kommen Renault Scénic, VW Touran, Ford S-Max und - Sie ahnten es - der VW Multivan.
Platz ist relativ - relativ erschwinglich. Wir starten in die Top Fünf mit dem Skoda Fabia Combi, dann kommen Renault Scénic, VW Touran, Ford S-Max und - Sie ahnten es - der VW Multivan.
So furchtbar originell wirkt das ja nicht: ein kleiner Kombi. Doch auf 4,26 Metern Länge packt der Fabia das ganze sperrige Familienleben.
Sehr großer Kofferraum, für einen Kleinwagen üppiges Raumangebot für vier Passagiere, einfache Bedienung, sichere Fahreigenschaften, munteres Handling, sparsame Motoren, solide Verarbeitung, günstige Extras.
Nicht so gefallen hat uns die karge Grundausstattung, ein müder Saugbenziner und die straffe Fahrwerksabstimmung.
Auch zum empfehlen: Die Nebelscheinwerfer inklusive statischem Kurvenlicht für 290 Euro.
Bei umgeklappter Rücksitzlehne erreicht der Kofferraum ein Maximalvolumen von 1.395 Litern.
Als Extra empfehlen wir das Comfort-Paket (Klimaaut., DAB, Parksensoren hi., Licht-/Regensensor) für 490 Euro.
Mit 530 Litern ist der Fabia-Standardkofferraum etwa so groß wie der des 65 cm längeren Opel Insignia S.T..
Leichte Bedienung und viele clevere Details wie seitliche Staufächer, Haken und Halterungen.
Da sind sie, unsere golrreichen Fünf: Skoda Fabia Combi, Renault Scénic, VW Touran, Ford S-Max und der VW Multivan.
Seit 2009 gibt es den aktuellen Scénic - und noch immer keinen anderen Familien-Van, der ähnlich günstig, clever und kompromisslos ist.
Sehr hohe Variabilität, Isofi x-Verankerungen auf allen Rücksitzen, viele Ablage, clevere Details, bequemer Einstieg, hohes Sicherheitsniveau, temperamentvoller Basisbenziner, großer Kofferraum, Basisausstattung schon ausreichend.
Brüderlichkeit: Alle Passagiere dürfen auf den Tacho schauen.
Mit dem großen Rückspiegel hat man alles gut im Blick, auf den Nachwuchs auf der Rückbank.
Freiheit: Auch der Beifahrersitz klappt um.
Dezenter dunkeln: Fürr alle, die keine Sonnenblenden mit Hello Kitty/Prinzessin Lillifee/Spongebob am Fenster wollen Rollos.
Immer mehr verbreitet: Dreifach Isofix im Fond.
Isofix: Hier wird eine starre Verbindung zwischen Karosserie und Kindersitz hergestellt. Das System ist nach der Norm ISO 13216 standardisiert, wonach es auch seinen Namen bekam.
Für 700 Euro extra gibt es Klappsitze im Kofferraum, allderings nur für den Grand Scénic.
Minuspunkte gibt für die Teils komplizierte Bedienung und das matte Handling. Außerdem gibt es viele Extras nur in Paketen.
Gleichheit: Alles darf mit, schon die 470 Liter Standardvolumen genügen für die wirklich große Reise.
Der Touran - sozusagen die Helene Fischer unter den Vans in den Reihenhaussiedlungen des Landes - darf nicht fehlen. Weil er so gut ist.
Üppiges Raumangebot für bis zu sieben Passagiere, bis zu fünf Isofi x-Verankerungen, hohe Variabilität, bequemer Einstieg, hohe Fahrsicherheit und eine umfassende Sicherheitsausstattung.
Leider ist beim VW Touran der Basisbenziner nur ausreichend temperamentvoll und die Grundpreise sind eindeutig zu hoch.
Die zwei zusätzlichen Klappsitze für 770 Euro kann man sich sparen.
Im Cockpit finden wir eine eingängige Bedienung plus solide Verarbeitung.
Drei Mann finden im Fond einigermaßen bequem Platz.
Durch die großen Türen lässt sich der Kindersitz leicht isofixieren - auf jedem der drei Einzelsessel.
Leichter laden: Bei Renault Scénic und VW Touran lassen sich die Beifahrersitzlehnen umklappen. Beim Ford S-Max klappen alle Sitze vom Kofferraum aus.
834 Liter steckt der Kofferraum beim Fünfsitzer weg - fast so viel wie der 52 Zentimeter längere Audi Q7.
Auch in der braveren zweiten Generation bleibt der S-Max einer für alle, die nicht nur gern vieles herumfahren, sondern gern viel herumfahren.
Der Ford verfügt über sehr sichere Fahreigenschaften und ein umfangreiches Angebot an Assistenzsystemen.
Wegen seinem hohen Gewicht ist der Ford nicht mehr so agil und etwas matt im Temperament.
Wir empfehlen die dritte Sitzreihe für 950 Euro und das Gepäcktrennnetz für 255 Euro.
Nicht ganz so einfach klappt dagegen: die Bedienung.
Ein Extra Spiegel für den genauen Blick auf die Rückbank.
Sehr gutes Raumangebot, Sitze in dritter Reihe selbst für Erwachsene okay, umfassende Variabilität, solide Verarbeitung, gute Basisausstattung.
Variabilität wird beim Ford S-Max groß geschrieben.
Für 2.200 Liter Gepäck reicht es, wenn alle Rücksitze zu einer Ladeebene umgelegt werden.
Rutscht die zweite Reihe ein Stück vor, reicht es mit dem Platz auch auf den hinteren Klappsitzen.
Alle Sitze werfen sich auf Knopfdruck zu einer Ebene.
Wir bewerten die 20 besten Familienautos und unsere Favoriten in fünf Klassen. Los geht es schon unter 15.000 Euro.
Das ist dann das ultimative Auto für große Familien. Das herauszufinden, ist viel leichter, als es zu schaffen, den Preis erreichbar zu halten.
Großfamilientaugliches Raumangebot bei noch stadtverträglichen Abmessungen, lässt sich wie ein kleines Haus ausstatten mit Klappbett, Standheizung und anderen cleveren Extras, sichere Fahreigenschaften, sparsame Diesel.
Enttäuschend beim VW Multivan ist das stampfiges Handling. Außerdem ist er selbst in den schwachen TDI-Versionen sehr teuer.
Das größt möglichste Ladevolumen ist mit 5.800 Litern enorm.
Als Extra empfehlen wir die LED-Scheinwerfer für 1.802 Euro, sowie die elektrisch anklappbaren Außenspiegel für 167 Euro.
Sicherer sitzen: Fürr den Multivan gibt es integrierte Kindersitze (zwei für 518 Euro). Praktischer geht es nicht.
Ein Blick ins Cockpit des VW: Hier findet man Sitzbezüge in Alcantara.
Bei anderen Autos regnet es einem beim Angurten der Kinder auf den Hintern. Hier kann man das drinnen tun.
Ohne linke Schiebetür gibt es den großen Klapptisch. Drehsitze in Reihe zwei, viermal Isofix.
Der VW Multivan ist ein echter Grosstraumwagen.
Angst vor zu wenig Staumraum muss man hier wirklich nicht haben.
Mazda CX-5: variabel, geräumig, nettes Handling, feiner Diesel. Tipp: D 150 Center-Line, 29.690 Euro.
Mit dem Mazda CX-5 erweitert der japanische Autobauer ab Anfang 2012 seine Modellpalette um den ersten Kompakt-SUV. Das neue Modell wird sich unterhalb der Baureihen CX-7 und CX-9 einreihen.
Die Passagiere steigen leicht in den CX-5 ein, sitzen ungedrängt, vor allem wegen der guten Kopffreiheit – im Fond auf der kuscheligen Dreierbank und vorn auf nun haltstärkeren und bequemeren Polstern.
Mercedes E-Klasse T: enorm sicher, komfortabel, bequem. Tipp: E 220 Bluetec T, 47.600 Euro.
Mit 4-Zylinder Reihenmotor und Allradantrieb wird der Mercedes E 220 Bluetec T 4MATIC mit einer Leistung von 170 PS angeboten. Als Kraftstoff steht Diesel zur Verfügung. Der Mercedes verfügt über ein Automatikgetriebe.
VW Passat Variant: die Kombi-Instanz, groß, bequem, solide. Tipp: 1.4 TSI (125 PS) Comfortline, 29.425 Euro.
In 9,9 Sekunden knackt der Passat die Tempo 100 Marke. In der Spitze schafft er 206 km/h.
Maximal passen 1.780 Liter in den Kofferraum.
Opel Zafira Tourer: einst der erste kompakte Siebensitzer. Tipp: 1.4 Turbo (120 PS) Edition, 24.900 Euro.
Seat Alhambra: enorm variabel, praktisch (Schiebetüren), geräumig. Tipp: 2.0 TDI Style, 35.110 Euro.
Der Seat Alhambra ist die dienstälteste Baureihe im Seat-Programm. Ein innovatives Sitzkonzept und das üppige Platzangebot machen ihn zum idealen Familienauto.
Praktische Schiebetüren und die weit öffnende Heckklappe unterstreichen seinen hohen Nutzwert.
Citroën Berlingo: Begründer der Kastenkombi-Ära. Tipp: VTi Selection, aktuell ab 14.990 Euro.
Die Heckflügeltüren sind bei der Pkw-Variante verglast, in den höheren Ausstattungsvarianten gehört auch eine einteilige Heckklappe zum Serienumfang.
Der Citroën Berlingo ist ein französischer Hochdachkombi. Das praktische Kasten-Modell wird seit 1996 gebaut. Wegen des großen Erfolgs ist seit 2008 bereits die zweite Generation auf dem Markt.
BMW Zweier Gran Tourer: so agil, wie der S-Max einst war, aber sehr teuer. Tipp: 218i, 28.650 Euro.
BMW startet bei den Kompaktvans durch, der Gran Tourer kommt optional als Siebensitzer.
Als Siebensitzer schrumpft der Kofferraum um 85 Liter, doch das Ladevolumen ist auch so beachtlich: 560 bis maximal 1.820 Liter, beim Fünfsitzer lauten die Werte 645 und 1.905 Liter.
Nissan Qashqai: sozusagen der Golf von Nissan. Tipp: Qashqai 1.2 (115 PS) Acenta, 23.590 Euro.
Seit Februar 2014 ist die zweite Nissan Qashqai Generation auf dem Markt. Sein Name kommt einigen wohl eher schwer über die Lippen, des halb hier och einmal die offiziell legitimierte Aussprache: Kasch-Kai.
Dacia Lodgy: billig, aber enorm groß, ab 9.990 Euro. Tipp: Lodgy SCe 100 Picknick, 11.690 Euro.
Möbliert die Zusatzbank für 590 Euro den Kofferraum, kommen selbst sieben Erwachsene ungedrängt unter – dazu 207 Liter Gepäck. Als reiner Fünfsitzer, packt er neben fünf Passagieren noch 827 Liter Gepäck.
Der Dacia Lodgy ist ein Kompaktvan der rumänischen Marke, die zum Autohersteller Renault gehört.
Ford Tourneo Connect: mit Schiebetüren, sehr viel Platz. Tipp: 1.0 Ambiente, aktuell 12.990 Euro.
Um seine lasterhafte Abstammung zu verbergen, möbliert Ford den üppigen Innenraum heimelig und mit bequemen Sitzen.
Jeep Renegade: viel Platz und Jeep-Ambiente, Tipp: Sport 1.6 E-torQ, aktuell 18.400 Euro.
Mit dem neuen Jeep Renegade wagt sich die Offroad-Kultmarke erstmals ins Segment der kleinen SUV. Beim Design folgt der 4,23 Meter lange, 1,80 Meter Breite und 1,69 Meter hohe Renegade typischen Jeep-Merkmalen.
Als Unterbau dient die neue skalierbare "Small Wide 4x4"-Plattform, die später weitere Konzern-Modelle tragen soll.
Kia Venga: Kombi-Talent auf 4,10 Metern mit verschiebbarer Rückbank Tipp: 1.4 Attract, 14.490 Euro.
Er meistert den Alltag locker mit viel Platz, gut nutzbarer Variabilität und cleverer Bedienung.
Modelle wie der Kia Venga werden mit deutscher Hilfe - der Konzern betreibt in Rüsselsheim ein Technologiezentrum - für Europa entwickelt und auch hier produziert. Die Baureihe wird seit 2010 gebaut.
Land Rover Discovery: enorm groß, geländegängig, unsportlich. Tipp: 3.0 TDV6, 47.300 Euro.
Nicht so edel wie ein Range Rover, aber auch nicht so rustikal wie der Land Rover Defender: Der Discovery spielt bei Land Rover die Rolle der Allzweckwaffe.
Ford Focus Turnier: Kaum ein Kompakter fährt agiler. Tipp: 1.0 Ambiente, aktuell 14.990 Euro.
Die Dachreling und eine automatisch schließende Heckklappe gehören zur Serienausstattung.
Nissan X-Trail: Optional mit Allradantrieb für 2.000 Euro extra, sonst ab 26.550 Euro.
Bis zu 1.982 Liter passen rein - auf Wunsch auch mit elektrischer Heckklappe.
Jede Menge Assistenzsysteme, eine 360 Grad-Kamera-Überwachung, zwei große Monitore im Cockpit.
Beim Euro-NCAP-Crashtest holt der Skoda fünf Sterne: Dank der innovativen Sicherheitssysteme und dem passiven Sicherheitspaket mit bis zu neun Airbags, sowie dem stabilem Fahrverhalten.