Ein Gefühl, als würde man fliegen: Bentley Blower und Mercedes Super Sport erreichten schon in den 1920er-Jahren Geschwindigkeiten von mehr als 200 km/h.
Ein Gefühl, als würde man fliegen: Bentley Blower und Mercedes Super Sport erreichten schon in den 1920er-Jahren Geschwindigkeiten von mehr als 200 km/h.
Enges Duell: Der Bentley braucht lange Geraden, um sich zu behaupten.
Der Bentley wirkt dank seiner brachialen Erscheinung mächtiger als der SS.
In Le Mans 1930 reichte die Zuverlässigkeit nicht: Beide Autos fielen aus.
Das Cockpit des Blowers ist mit Instrumenten vollgestopft.
Der schwere Kompressor von Amherst Villiers thront vorne vor der Achse.
Der auf der Beifahrerseite montierte Rundenzähler stammt vom Billardsport 5 Diese Öleinfüllklappe gab es nur bei den Rennsportversionen des Bentley.
Die Öleinfüllklappe gab es nur bei den Rennsportversionen des Bentley.
Radaufhängung mit umwickelter Blattfeder und Reibungsstoßdämpfer.
Die Anordnung mit dem Gaspedal in der Mitte ist gewöhnungsbedürftig.
Der Bentley wiegt mit seinen 1.727 kg rund 270 kg weniger als der Mercedes.
Das macht den Leistungsunterschied von rund 50 PS zwar nicht vergessen, doch die Fahrleistungen bewegen sich auf ähnlichem Niveau.
W. O. Bentley lehnte die Aufladung seiner Motoren ab: Sie verderbe die Konstruktion.
Der Bentley-Vierzylinder verfügt bereits über einen Zylinderkopf mit Vierventiltechnik.
Griffbereit: Das Bordwerkzeug ist in Lederschlaufen an der Beifahrertür angebracht.
Die Karosserie des Bentley besteht aus einem Mix aus Stahlblech und Tuchbespannung.
Komplexe Bedienung: Reichhaltige Instrumentierung und zahlreiche Hebel und Regler muss der Fahrer bedienen.
An Bord ist auch ein Chronograph von Jaeger mit einer Gangreserve von 8 Tagen.
Mechanische Trommelbremsen verzögern den Boliden - immerhin 4 Stück.
Auch darin ähneln sich die beiden Vorkriegs-Rennwagen - auch der Mercedes wird von 4 mechanischen Trommelbremsen verzögert.
Mit dem einsetzenden Kompressor beschleunigt der Mercedes Super Sport fast schlagartig.
Auf der Rennstrecke war der Mercedes wesentlich erfolgreicher – der Bentley gewann kein Rennen.
Der Roots-Kompressor läuft mit der 3,3-fachen Kurbelwellendrehzahl.
Der Mercedes-Sechszylinder hat viel mehr Hubraum und entwickelt etwas mehr PS.
Das Armaturenbrett des Mercedes wirkt aufgeräumt und übersichtlich.
Mächtiges Lenkrad mit zwei Hebeln für Gemisch- und Zündungseinstellung.
Der Drehzahlmesser ist die wichtigste Anzeige in dem Mercedes.
Von dem Mercedes Super Sport wurden zwischen 1928 und 1934 115 Exemplare gebaut.
Das originale Kennzeichen stammt von 1931 und stiftet den Beinamen "GP 10".
Filigrane Radaufhängung - wenn man das Fahrzeuggewicht von 2 Tonnen bedenkt.
Auf Wunsch des Erstbesitzers Campbell bekam der Super Sport andere Stoßdämpfer.
Der Mercedes Super Sport kann dem Bentley knapp enteilen - Er läuft mit 210 km/h rund 10 km/h mehr als der Bentley Blower.