Deutsche Oberklasse: Die S-Klasse von Mercedes wurde 1979 vorgestellt, der 7er-BMW im Jahr 1986 und Audi schickte den V8 ab 1988 ins Rennen.
Deutsche Oberklasse: Die S-Klasse von Mercedes wurde 1979 vorgestellt, der 7er-BMW im Jahr 1986 und Audi schickte den V8 ab 1988 ins Rennen.
Von schlichter Eleganz. Selbst zwölf Jahre Modell-Laufzeit haben den W126 nicht altern lassen.
Zwischen den Achsen ist der Audi V8 stilistisch ein Audi 200. Erst der A8 war eine echte Neuentwicklung für die Oberklasse.
Auf das Stilmittel der L-förmigen Rückleuchten setzten die BMW-Designer Claus Luthe und Ercole Spada.
Mercedes verkaufte von der Baureihe W 126 fast 900.000 Exemplare, BMW vom E32-7er immerhin mehr als 310.000. Audi konnte dagegen vom V8 nur 21.657 fahrzeuge absetzen.
Der hohe technische Anspruch des Audi V8 gipfelte in dem Slogan "Revolutionen beginnen auf der Straße".
Rotstift und Meisterleistung lassen sich gut vereinbaren. Gleichteile mit dem GTI 16V-Motor bestimmen das V8-Triebwerk.
BMW 7er mit charakteristischem Doppelscheinwerfer-Gesicht mit breiter Niere und bösem Blick.
Auch der BMW-Achtzylinder vom Typ M60 hat viele innere Bauteile mit dem Vierventil-Sechszylinder M50 gemeinsam.
Souverän, solide, von selbstverständlicher Autorität. So gibt sich die S-Klasse. Nur die Leidenschaft kommt zu kurz.
Robuster, langlebiger Achtzylinder alter Schule. M116 mit 16 Ventilen und zahmer Literleistung von nur 56 PS.
Understatement- Heckpartie vom Audi 200 ohne V8- Schriftzug oder 4.2-Logo. Das zeigt wahre Größe.
Die Aura eines exklusiven Exoten strahlt der Audi V8 aus. Er wirkt im Detail wertvoller als die Konkurrenz.
Sieben Rundinstrumente, sogar je eins für Öldruck und Öltemperatur.
Mittelkonsole mit Bedienpanel für Klimaanlage und Heizung.
Fond-Lounge mit wertvollem Kodiak- Nappaleder bezogen. Knieraum trotz recht kurzem Radstand reichlich.
Originale Kreuzspeichenfelgen im Format 7,5 x 15 mit 15/60 ZR 15-Reifen.
Die Heckansichten der drei Oberklasse-Limousinen unterscheiden sich deutlich. Der Audi hebt sich am höchsten, ...
... der BMW wirkt am breitesten, doch der Mercedes ist 26 mm breiter.
Ambiente erster Klasse im BMW dank Lederpolsterung, Armlehnen und Wurzelholz-Zierleisten.
Typisches BMW-Kombi-Instrument mit Check-Control und roter Beleuchtung. Keine Anzeigen für den Ölhaushalt.
Es gab auch eine Langversion 740iL, doch im Fond lässt es sich auch hier fürstlich reisen. Radstand (2.833 mm) sei Dank.
Die Bedienung der Zwei-Zonen-Klimaautomatik gelingt intutiv, der Bordcomputer verlangt allerdings nach etwas Übung.
Alf Cremers: "Das harmonische Gesamtkunstwerk BMW 740i begeistert. Zweifellos ein großer Wurf. Technisch wie stilistisch."
Heckpartie ohne Schriftzug und Schnörkel. Getöntes Glas war nicht drin.
Hier erkennt man am besten, dass die S-Klasse der baureihe W 126 in den 70er-Jahren entworfen wurde.
Funktionelle Instrumententafel ohne Elektronik-Spielereien, dafür aber mit 7 Uhren.
Kann man kaum verbessern: Die Bedienung von Klimaautomatik. Nicht originales Blaupunkt-Radio stört etwas das noble Ambiente.
Normale Polsterung in Stoff Dattel, weil Zustand klar vor Ausstattung geht. Dafür gibt es gratis Pompadour-Taschen.
großflächige Scheinwerfer mit weit oben positionierten Nebelscheinwerfern.
Winterreifen machen nur auf 15-Zoll-Stahlfelgen wirklich Sinn. Radzierblenden in krudem Plastik-Design vom W124.