Audi mischt das Kleinwagen-Segment auf, steckt dem A1 einen 231-PS-Motor unter die Haube und sichert ihn mit Allradantrieb ab.
Audi mischt das Kleinwagen-Segment auf, steckt dem A1 einen 231-PS-Motor unter die Haube und sichert ihn mit Allradantrieb ab.
Bleibt der Citroën DS3 Racing gegen den Audi S1 nun chancenlos?
Wir haben die beiden Rennzwerge im Vergleichstest unter die Augen genommen.
Von außen betrachtet, lässt sich sagen: die Testkandidaten treten nicht gerade unauffällig an.
Einfach nur Gelb? Pah! Die Lackierung des Audi S1 kostet mal eben 1.230 Euro extra plus Kontrastfarbe für 450 Euro - das entspricht etwa 53 Runden Nordschleife im Touristenverkehr.
Der Audi S1 Sportback wird befeuert von einem 2.0-Liter-Reihenvierzylinder-Turbo, der 231 PS stark ist.
Ob es an unserer Nörgelei liegt, dass der Audi S1 plötzlich so agil über die Rennstrecke fegt? Auf alle Fälle überzeugt der Rennzwerg durch viel Fahrspaß.
Der herrlich agile DS3 Racing trägt stolz diverse Carbon-Applikationen zur Schau.
So lassen die Franzosen unter anderem Kotflügelverbreiterungen und Frontspoiler aus dem teuren Werkstoff backen - was zumindest zum Teil den happigen Grundpreis von 31.460 erklärt.
Aus seinem aufgeladenen Reihenvierzylinder presst der DS3 Racing 207 PS.
Druckvoller TFSI-Motor im Audi S1. Das maximale Drehmoment: 370 Nm.
Fast 100 weniger (275) sind es im DS3. Dessen Turbo-Abrissbirne schlägt erst so richtig bei 2.600/min ein.
Für die 18-Zoll-Räder verlangt Audi 1.250 Euro, da sie nur in Kombination mit dem Optikpaket Quattro lieferbar sind.
Die Bremse im Citroen DS3 Racing packt tapfer zu, der Motor schiebt ordentlich an.
Ein Spoiler ziert die Dachkante des Audi S1.
Eine Soundprobe gibt der Audi S1 durch vier Endrohre ab.
Gelbwerter Vorteil: Weniger schicke Materialien wären angesichts des Preises eine Frechheit.
Die Optionssitze im Audi S1 sind verzichtbar, das Pedalgefühl der Bremse ist matschig.
Bitte zugreifen: Damit niemand in Versuchung kommt, bieten beide Kleinwagen keine Alternative zum manuellen Getriebe ...
… und bei beiden tut es auch überhaupt nicht weh.
Goldene Zeiten: Die Zweitauflage des DS3 Racing strahlt zwar in Gold, ist aber mau verarbeitet.
Und die Sitze? Zu weich.
Auf Tempo 100 kommt der DS3 nach gemessenen 7,2 Sekunden.
Der Audi S1 spurtet eine Sekunde schneller.
Selten war die Stimmung hinterm Steuer eines Audi diesseits des R8 so gut wie im S1, denn selten fuhr ein Audi so strubbelig und ungeföhnt wie der vegasgelbe Testwagen.
Die fein dosierbare Bremse, das agile Handling sowie die reichhaltigere Serienausstattung allein reichen nicht, die Kosten des DS3 zu relativieren – die Schwächen überwiegen.
Nach Punkten setzt sich der Audi S1 im sport auto-Vergleichstest durch.
Einer der gut mit in den Vergleichstest gepasst hätte: der VW Golf GTI Performance. Doch leider stellte VW keinen Testwagen zur Verfügung.