Audi RS7 Sportback, BMW M5, Mercedes E 63 AMG S: dreimal über 550 PS, dreimal Biturbo-V8.
Audi RS7 Sportback, BMW M5, Mercedes E 63 AMG S: dreimal über 550 PS, dreimal Biturbo-V8.
Wir haben die drei Autos zum Test gebeten.
Der Mercedes und der Audi verfügen über Allradantrieb, während der BMW M5 heckgetrieben daher kommt.
Audi RS7: Edel-GT für Technikverliebte mit brachialem Antrieb.
Nach 34,2 Metern und damit rund einen Meter früher als die beiden Mitbewerber steht der Audi RS7 Sportback bei einer Vollbremsung aus Tempo 100.
Der Sprint auf Landstraßentempo gelingt mit dem Audi RS7 Sportback in 3,7 Sekunden.
Der RS7 verbindet die Annehmlichkeiten einer Luxuslimousine mit der Kraft des Vierliter-Biturbo-Motors.
Mercedes E 63 AMG S: Die stärkste E-Klasse gibt‘s nur mit Allrad.
Nur 40 m Bremsweg benötigt der E 63 AMG bei Nässe aus Tempo 100 - ein sensationell niedriger Wert.
Das maximale Drehmoment des E 63 AMG liegt bei 800 Nm. Der höchste Wert unter den drei Testgegnern.
Mit seinem brachialen 5,5-Liter-Biturbo, gefühlvoller Lenkung und zackiger Automatik macht der E 63 AMG S auf Landstraßen ebenso viel Spaß wie auf der Autobahn.
BMW M5: Heckantriebs-Tradition trifft auf Infotainment-Moderne.
Das Leergewicht des BMW M5 beträgt 1.907 kg.
In den Tank passen 80 Litern. Der höchste Wert im Vergleichstest.
Der 4,4-Liter schiebt bis 7.200/min und bekommt mit der griffigen Karbon-Bremse den passenden Widerpart.
Der Audi RS7 läuft auf 21-Zoll-Rädern.
Der Mercedes bewegt sich mit 20-Zoll-Rädern.
Beim BMW ist es noch eine Nummer kleiner.
Laute, aber auch leise Töne kann der Audi RS7 anstimmen: Zylinderabschaltung sei Dank.
Heavy Metal gibt es mit dem Mercedes.
Ein 4,4-Liter-V8 sorgt im M5 für den passenden Sound.
Ab 130 km/h sorgt ein ausfahrbarer Heckspoiler für mehr Anpressdruck.
Head-up-Display, B&O-HiFi-Anlage, Abstandsregeltempomat im Audi RS7 Sportback.
Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 305 km/h.
Die Kraftübertragung erfolgt über eine Achtgangautomatik.
Wer will, kann mit den Alu-Schaltpaddels arbeiten.
Der Fahrer kann selbstverständlich zwischen einzelnen Fahrmodi wählen.
Mercedes E 63 AMG S: Bis auf die zu hohe Sitzposition ist die Verwandlung zum Vollblutsportler perfekt gelungen.
300 km/h sind mit dem Mercedes möglich.
Mercedes setzt auf eine Siebengangautomatik.
Auch im Mercedes kann der Fahrer einfach klicken.
Persönliche Einstellungen für Dämpferhärte, Ansprechverhalten, Servounterstützung ...
... und Getriebe lassen sich auf zwei Lenkradtasten ablegen.
Im BMW M5 erfolgt die Kraftübertragung mittels eines Siebengang-Doppelkupplungsgetriebes.
Unterstützt von seiner Valvetronic für vollvariablen Ventiltrieb, marschiert der Biturbo so schnell bis 7.200/min, ...
... dass der Head-up-Tacho kaum mit dem Zählen nachkommt.
Gut verarbeitete ...
... und edle Innenräume ...
... zieren alle drei Autos.
Im Fond der drei Kraftmaschinen lässt es sich zwar aushalten.
Doch man nimmt wohl lieber den Fahrersitz ein.
Das weiße Leder hellt den Innenraum des M5 auf.
Der Audi RS7 setzt sich im Vergleichstest durch.
Noch vor dem BMW M5 schafft es der Mercedes E 63 AMG S ins Ziel.
Der M5 bekommt seine Kraft kaum auf die Straße und nervt mit Getrieberuckeln. Daher nur Rang drei.