Audi RS5 und Jaguar F-Type unterscheidet ihr Ansatz, das Ziel und der Weg dorthin, ...
Audi RS5 und Jaguar F-Type unterscheidet ihr Ansatz, das Ziel und der Weg dorthin, ...
... dennoch trennen sie in der Basis nur 1.150 Euro voneinander.
Zwei Coupé-Philosophien irgendwo zwischen Herz und Nieren.
Das Beschleunigungsrennen gewinnt der Audi RS5. Er braucht für den Sprint auf 100 km/h nur 4,3 Sekunden.
Klangfarben: Der Audi trommelt dumpf durch seine Endrohrovale, der Jag brüllt für seine Klasse etwas zu brutal.
Optisch sind beide Coupés sehr ansprechend.
Mit 450 PS hat der RS5 knapp 70 PS mehr als der Jag.
Der V8-Sauger erfüllt seine Erwartungen zeitlebens so richtig.
Die Bremskeramik montiert Audi nur vorn – ohne fühlbare Einbußen bei Ausdauer und Biss.
Der Auspuffbass des Audi RS5 darf einem ruhig fehlen. In anderthalb, vielleicht zwei Jahren werden sie bei Audi das Kapitel V8-Saugmotor schließen.
Die Keramikbremse im Jag verzögert ebenso enorm wie standfest.
Allen Sechszylinder-F-Types entweicht das Abgas über ein mittiges Doppelrohr – genau wie beim stilistischen Vorbild aus den 60ern.
Ab Tempo 100 ragen beide Ausfahrflaps ins Heckfenster, die Akustik scheidet die Geister.
Audi RS5: Mit der in Wagenfarbe lackierten Konsolenblende kommt ein wenig Emotion in den technokratisch kühlen Innenraum.
Die Sitze mit verstellbaren Seitenwangen sind das Maß der Dinge.
Jaguar F-Type: Wie bei Audi gibt es das Lenkrad wahlweise auch unten abgeflacht, was bei einem Straßenauto aber keinen Sinn ergibt.
Die Performance-Sitze kosten deftig Aufpreis.
In unserem Vergleichstest konnte der RS5 mehr überzeugen.
Jedoch ist der Jaguar F-Type zumindest der Sieger der Herzen.