Beide haben Allrandantrieb, beide ein automatisiertes Getriebe, ...
Beide haben Allrandantrieb, beide ein automatisiertes Getriebe, ...
... der SPAX-Wert liegt mit jeweils 4,2 gleichauf - und dennoch gibt es deutliche Unterschiede.
In der fahrdynamischen Ruhe liegt die Kraft des R8.
Provozierte Lastwechsel wie dieser sind allzeit locker beherrschbar.
Auch wirkt der R8 "untenrum" kraftvoller, ...
... kann schon bei niederen Touren mehr Kraft mobilisieren.
Damit wirkt das Gesamtbild der Fahrdynamik harmonischer.
Die schaulustige Karboneinfassung des hoch drehenden V8 kostet ebenso Aufpreis ...
... wie die formidablen Sportsitze und die 19 Zoll großen Schmiedefelgen.
Nicht ganz so leistungsstark wie beim Porsche, dennoch verzögert die Bremsanlage ohne den Hauch einer Schwäche.
Den Endrohren entweicht wohliger V8-Klang, nie aufdringlich, aber markant.
Die Eleganz und Großzügigkeit des ergonomisch einwandfreien Cockpits ist hingegen Serie.
2008 erfuhr der Porsche 911 ein Facelift. Unter dem Blech sind die Neuerungen groß: Erstmals sorgen nun Direkteinspritzer für geringere Verbräuche. Die Leistung steigt auf 345 und 385 PS.
... wirkt direkter, aber eben auch etwas nervöser.
Die Lenkpräzision sowie die Verzögerungswerte ...
... verdienen Bestnoten. Dennoch kauft ihm der R8 in Hockenheim den Schneid ab.
Die Bremsanlage hinter den serienmäßigen 19-Zöllern verrichtet vorzügliche Dienste.
Über 6.000 Touren ist er ganz Porsche, darunter fehlt ihm etwas der akustische Biss.
Innen wirkt der 911 etwas spröde.
Während die ebenfalls aufpreispflichtigen Sportsitze weniger stark ausgeformt sind als beim R8.
Der Boxer fordert höhere Drehzahlen, was sich in der Elastizitätsmessung niederschlägt.