Die Leistungsabgabe der frühen Turbos? Erst nichts, dann alles. Ein verdammt schmaler Grat.
Die Leistungsabgabe der frühen Turbos? Erst nichts, dann alles. Ein verdammt schmaler Grat.
Der BMW 2002 turbo ist ein BMW-Meilenstein. Schade, dass es nur 1.672 Exemplare davon gab.
Auffällige Gummi-Abrisskante auf dem Kofferraumdeckel.
Der Pionier: Der Zweiliter-Turbo-Reihenvierzylinder des BMW leistet 170 PS.
Ein Jahr nach dem BMW erschien der Porsche 911 Turbo - er kommt ohne Chrom-Schmuck aus.
Der Heckflügel mit der markanten Gummilippe sorgt für Bodenhaftung, darunter sitzt der Ladeluftkühler.
Das Kraftpaket: Sechszylinder-Boxer mit 300 PS und riesigem Ladeluftkühler.
1979 zeigte Audi sein Turbo-Engagement mit dem Audi 200 Turbo, doch der große Aufschlag kam ein Jahr später, als der Quattro präsentiert wurde.
Die Kraft des Audi scheint beherrschbar, die wilde Turbo-Technik endlich gezähmt.
Der Moderne: 2,1-Liter-Fünfzylinder-Reihenmotor mit 200 PS, Ladeluftkühlung.
Die drei Turbo-Sportler haben gänzlich unterschiedliche Charaktere.
Der Porsche 911 Turbo markiert äußerlich das supersportliche in diesem Vergleich.
Alles passt, ist straff und in Reichweite des Fahrers.
Die sitze geben auch bei irrwitzigen Kurventempi Halt und verwöhnen dennoch mit Komfort.
Zeitloses Elfer-Ambiente mit mittig angeordnetem Drehzahlmesser. Darin befindet sich auch die kleine Anzeige für den Ladedruck.
Der BMW 2002 Turbo dagegen ist die sportliche Limousine für die ganze Familie.
Im Inneraum unterscheidet sich der Turbo kaum von seinen Sauger-Brüdern der 02-Reihe.
Rot eingefasste Rundinstrumente gab es allerdings nur beim Turbo.
Dank guter Übersichtlichkeit und gut abgestimmtem Fahrwerk lässt sich der BMW 2002 Turbo mühelos bis engagiert steuern.
Die kleine Anzeige für den Ladedruck befindet sich neben der Uhr.
Sportsitze im BMW 2002 Turbo und die gut nutzbare Rücksitzbank.
Der Münchner ist 175 kg leichter als der Porsche 911 Turbo und 206 kg leichter als der Audi Quattro.
Dafür verwöhnt der Audi Quattro inenn mit gemütlichen plüschigen Stoffsitzen.
Komme, was da wolle - der Audi Quattro gibt immer ein sicheres Gefühl dank Allradantrieb und den Reserven des 200 PS-Fünfzylinders.
Das kantige Cockpit des Quattro stammt aus dem Audi 80.
Aufgesetzter Gummi-Heckspoiler für mehr Abtrieb.
Ab etwa 4.000/min geht der Fünfzylinder wie ein entfesselter Vulkan und treibt den Quattro auf bis zu 222 km/h.
Anzeige für die zentrale sowie die hintere Differenzialsperre. Beide Sperren lassen sich auch während der Fahrt zuschalten.
Die coolsten Turbo-Sportwagen? Diese drei Modelle gehören auf jeden Fall dazu.
Der Porsche 911 Turbo kostete 1977 genau 135.000 Mark. Im Zustand 2 wird er nach mehr als 25 Jahren mit 61.000 Euro gelistet.
Porsche 911-Insignien: 16-Zoll-Räder mit klassischen Fuchs-Felgen.
Schmale Stoßfänger mit den typischen Faltenbälgen des G-Modells.
Selbstbewusster Auftritt: 15-Zoll-Felgen und die Audi-Ringe auf den Türen.
Sogar das Schiebedach wurde von innen mit dem Polsterstoff bezogen.
Rot, Lila und Blau – die BMW-Motorsportfarben zieren die Flanken des Null-Zwo turbo.
Die wilden 70er: Chromschmuck bis zum Abwinken am BMW 2002 Turbo.
Aerodynamische Hilfen: Ohne Spoiler kommt natürlich keiner der drei Sportwagen aus. Alle brechen locker die 200 km/h-Marke.