Markus Winkelhock testet für uns 5 ganz unterschiedliche Fahrspaß-Klassiker: Lancia Fulvia Coupé, VW-Porsche 914, BMW 2002 tii, Renault Alpine A110 und Audi Quattro.
Markus Winkelhock testet für uns 5 ganz unterschiedliche Fahrspaß-Klassiker: Lancia Fulvia Coupé, VW-Porsche 914, BMW 2002 tii, Renault Alpine A110 und Audi Quattro.
"Sehr beeindruckend, wie so ein VW-Porsche 914 auf der Straße haftet"
"Einfach genial, wie dieser BMW 2002 tii ab 3.000 Touren losstürmt"
"Die Kombination aus Leistung und Traktion beim Audi Quattro finde ich nach wie vor großartig"
"Leicht und schnell. Die Renault Alpine A110 ist eben ein echtes Wettbewerbsauto"
"Trotz ihrer Kopflastigkeit mag der Lancia Fulvia schnell gefahrene Kurven"
Der gebürtige Schwabe WInkelhock stieg über Formel 3 und DTM (2004, Mercedes) bis in die Formel 1 auf (2007, Spyker).
Es folgten weitere DTM-Einsätze für Audi. 2012 wurde Winkelhock FIA-GT1-Weltmeister. Derzeit bestreitet Winkelhock für Audi die ADAC GT Masters. Beim VW-Porsche 914 sitzt der Vierzylinder-Boxer in der Wagenmitte.
Die Vierzylinder-Modelle des 914 wurden als VW-Porsche verkauft, bei den 6-Zylinder-Boxern fiel das VW weg.
Die klassischen leichtmetallfelgen messen 5,5x15 Zoll. Montiert sind serienmäßig schmale 165 SR 15-Pellen.
Aufgeräumte Kabine, mittig angeordneter Drehzahlmesser.
Unterschiedlicher kann man Fahrspaß kaum interpretieren.
Der BMW überzeugt vor allem mit seinem Zweiliter-Vierzylinder, der 130 PS mobilisiert. Das Leergewicht von knapp über einer Tonne setzt dem Vorwärtsdrang nur wenig entgegen.
Auf das Wesentliche reduzierter Innenraum: Großes Lenkrad, wenige Knöpfe, Schalter und Hebel, dazu zwei große Rundinstrumente im Blick. Die Sitze bieten nur wenig Seitenhalt.
Der BMW 2002 tii wurde 1971 vorgestellt. Zwischen 1971 und 1974 liefen rund 863.000 Exemplare der 02-Reihe vom Band. Der 2002 tii wurde nur 38.703 mal gebaut.
Der sportliche BMW 2002 tii tägt kleine 13-Zoll-Räder mit 5 Zoll schmalen Felgen und 165 HR 13-Reifen.
Eine Wucht: 130 PS starker Vierzylinder mit Kugelfischer- Einspritzanlage, der den 2002 tii in weniger als 10 s auf 100 beschleunigt.
Ultraleichte Kunststoffkarosserie, enges (Rallye-) Cockpit - das ist die Renault Alpine A110.
Das ist alles: Der kleine 1,3-Liter-Vierzylinder leistet 81 PS.
Doch das genügt bei einem Leergewicht von nur 625 kg für sportliche Fahrleistungen. Beim Sprint auf 100 vergehen nur 9,5 s. Auch die A110 rollt auf 13-Zöllern (Felgen: 6Jx13, Reifen: 165 HR 13).
Der Vierzylinder ist in der Alpine A110 längs hinter der Hinterachse eingebaut.
Die Renault Alpine A110 ist ein echtes Wettbewerbsauto und war Rallye-Seriensieger.
Noch ein erfolgreiches Rallyeauto: Lancia Fulvia.
Die schöne Italienerin ist ein ungewöhnlich konstruiertes Automobil.
Das fängt vorne beim Vierzylinder-V-Motor mit einem Zylinderwinkel von 13° an, der über der Vorderachse deutlich nach links geneigt eingebaut ist.
Und hört hinten bei dem schön gestalteten steil abfallenden Heck auf.
Innen gibt es eine lichtdurchflutete Kabine und klassische Rundinstrumente.
Das Fahrwerk ist ebenfalls ungewöhnlich für einen Sportwagen: Vorne an Trapez-Dreiecksquerlenkern und Querblattfeder, hinten eine Starrachse an Halb-Elliptikfedern.
Das Lancia Fulvia Coupé wurde von 1965 bis 1976 insgesamt rund 153.000 mal gebaut.
Der BMW ist der höchste mit 1.360 mm, die Alpine A110 mit 1.130 mm der niedrigste Sportwagen dieses Quintetts.
1980 kam der Audi Quattro - und setzte neue Maßstäbe in Sachen Traktion.
Mit dem Audi Quattro kann man jederzeit zu einer Winterrallye aufbrechen - man gehört dann bestimmt zu den schnellsten auf Schnee und Eis.
Neben dem Allradantrieb sorgt der Fünfzylinder-Turbomotor mit 200 PS für schnelles Fortkommen.
Auch innen ist der Audi Quattro recht modern geraten: Das kantige Cockpit, viel Kunststoff, Sportsitze mit überzeugendem Seitenhalt sowie eine gute Ergonomie sorgen für Fahrspaß.
Klassische Vielspeichen-Leichtmetallräder im Format 6 oder 7J x 15 mit 205/60er-Reifen machen in Verbindung mit den markanten Kotflügelverbreiterungen schon optisch den sportlichen Anspruch klar.