Knapp drei Jahre nach seiner Erscheinung stellt sich der Audi Q3 der obligatorische Modellpflege und dem direkten Konkurrenten aus Stuttgart, dem Mercedes GLA.
Knapp drei Jahre nach seiner Erscheinung stellt sich der Audi Q3 der obligatorische Modellpflege und dem direkten Konkurrenten aus Stuttgart, dem Mercedes GLA.
Mit nun 184 PS geht der überarbeitete Audi Q3 ins Rennen gegen den 170 PS starken GLA.
Die nun serienmäßigen Bi-Xenon-Scheinwerfer umrahmen den neuen und größeren Kühlergrill.
Das Stabilitätsprogramm ist jetzt zweistufig, mit Offroad-Funktionalität, und lässt sich deaktivieren.
Das Doppelkupplungsgetriebe schaltet nun noch früher hoch und hilft so entscheidend bei der Senkung des Verbrauchs.
Der Reihenvierzylinder unter der Haube des Q3 verfügt über 380 Nm und beschleunigt den Ingolstädter in 7,9 Sekunden auf Tempo 100.
Bose-Surroundsystem mit LED-Ringen um die Türlautsprecher.
Der wache und spritzige TDI hängt präsent am Gas und macht das Mehrgewicht des Q3 vergessen.
Der Q3 punktet mit besser ablesbaren Instrumenten und dem einfach zu bedienenden Navigationssystem.
Mit nur einem Klick lassen sich sämtliche Spurhalteassistenten deaktivieren.
Der Kofferraum des Q3 fasst zwischen 460 und 1.365 Liter, der Skisack im Mittelsitz ist optional.
Durch schmale Fondtüren erreicht man trotzdem eine komfortable Sitzposition, das Platzangebot kommt nicht nur Kindern entgegen.
Die besseren Plätze sind bei beiden Autos klar die Vorderen, die sportlichen Sitze erschaffen heimeliche Rennstrecken-Romantik.
Der Konkurrent Mercedes GLA 220 CDI wirft 170 PS und einen Gewichtsmalus von 70 kg in die Waagschale.
Bei sauberem Fahren glänzt der GLA als quicklebendiger SUV mit Sportlerambitionen.
Im Test verbrauchte der Mercedes GLA 220 CDI 7,1 l/100 km. Im Vergleich: Der Audi liegt bei 7,5 Litern.
Beim Sprint von 0 - 100 verliert der GLA fast eine ganze Sekunde auf den Audi und benötigt 8,6 Sekunden.
Das Cockpit wirkt aufgeräumt, das kleine Hebelchen hinterm Lenkrad lässt sich beim Rangieren jedoch nicht so problemlos erreichen wie der konventionelle Wählhebel beim Q3 und der GLA ist generell das enger geschnittene Auto.
Das Ladevolumen beim GLA beträgt weniger als beim Audi zwischen 421 und 1.235 Liter, positiv fällt die niedrige Ladekante auf.
Anders als beim Audi ist der Einstieg in den Fond beim GLA eher niedrig gehalten, am Platzmangel ändert das bei beiden freilich nichts.
Innengeräusche sind im GLA um vier Dezibel (71 dB) lauter als im Q3, das menschliche Gehör nimmt das etwa als halbe Lautstärke war.
Das aufrecht stehende Navigationssystem hat in sämtliche Modellvarianten der Mercedes A-Klasse Einzug gehalten.
Im Eco-Test verbraucht der GLA sogar nur 5,7 l/100 km, der Diesel erfüllt wie im Audi die Euro-6-Norm.
Gehüllt in ein moderneres Kleid muss der Mercedes GLA zum Schluss doch dem Audi Q3 den Vortritt lassen, der Ingolstädter zeichnet sich durch sein besseres Allround-Talent und die hervorragende Motorisierung aus.