1994 stieg Audi mit dem neu entwickelten A8 (D2/4D) konsequent in die Oberklasse ein. Zuvor waren die Ingolstädter dort nur mit aufgebretzelten Audi 100 vertreten.
1994 stieg Audi mit dem neu entwickelten A8 (D2/4D) konsequent in die Oberklasse ein. Zuvor waren die Ingolstädter dort nur mit aufgebretzelten Audi 100 vertreten.
Innovativ zeigte sich Audi mit dem "Audi Space Frame" - einer Karosseriestruktur komplett aus Aluminium.
Die Gewichtsersparnis gegenüber den Mitbewerbern BMW 7er und Mercedes S-Klasse betrug rund 100 bis 200 kg.
Komfort ist allerdings keine Stärke des A8 - dennoch setzten Angela Merkel und Gerhard Schröder den A8 als Dienstfahrzeug ein.
Doch eigentlich ist der Audi A8 das Auto für den Selbstfahrer und überzeugt mit Verarbeitung und Ausstattung.
Sein Vorgänger war der Audi V8 - ein Audi 100 Typ 44 mit Allradantrieb und V8 statt 4- oder 5-Zylinder. Von 1988 bis 1994 liefen nur wenig mehr als 20.000 Exemplare vom Band.
Die zweite Generation des A8 (D3/4E) kam 2002 auf den Markt. Zunächst gab es ihn ur mit V8-Motoren - mit 3,7-Liter (280 PS), 4,2-Liter (335 PS) sowie einem 4-Liter-Diesel (275 PS).
Später folgten noch V6-Motoren von 210 bis 260 PS sowie die ein 5,2-Liter-V10 im Audi S8 (450 PS) und ein 6-Liter-W12-Triebwerk (450 PS).
Seit 2009 wird die dritte Generation des Audi A8 (D4/4H) verkauft, deren Karosserie um 8 cm in die Länge wuchs. Bei ihm kommen 4-,6-,8- und 12-Zylinder-Benziner von 2-Liter bis 6,3-Liter Hubraum 245 bis 520 PS zum Einsatz.
Die Selbstzünder-Motorenpalette beschränkt sich auf einen 3-Liter-Motor in drei Leistungsstufen (von 204 bis 258 PS) sowie einen 4,2-Liter-V8 mit 350 oder 385 PS.