Mit dem Audi A6 Avant und dem Mercedes E-Klasse T-Modell treten zwei allradgetriebene Nobelkombis zum Vergleichstest an.
Mit dem Audi A6 Avant und dem Mercedes E-Klasse T-Modell treten zwei allradgetriebene Nobelkombis zum Vergleichstest an.
Starke Nummer: Der neue A6 Avant ist dem T-Modell fahrdynamisch klar überlegen.
Während es der Mercedes lieber souverän-komfortabel angeht, ist der Audi klar der stilvolle Dynamiker.
Der neue A6 Avant hat an Fahrkomfort und Sicherheit deutlich gewonnen, das E-Klasse T-Modell lockt mit dem größten Kofferraum unter den Kombis.
Der neue Audi A6 Avant ist um bis zu 70 Kilogramm leichter als sein Vorgänger. Die Karosserie wirkt noch dynamischer.
Für den Standard-Sprint benötigt der A6 mit dem größten Benziner 5,7 Sekunden. Die Höchsgeschwindigkeit beträgt 250 km/h.
Im Testmittel ließ sich der Audi A6 Avant 3.0 TFSI seinen Durst mit 12,9 L/100 km stillen.
Der Drei-Liter-TFSI leistet 300 PS bei 5.250 U/min. und entfaltet sein maximales Drehmoment von 440 Nm bei 2.900 U/min.
Die E-klasse überzeugt wie gewohnt mit überragendem Fahrkomfort. Der permanente Allradantrieb verteilt die Antriebskraft zu 45 und 55 Prozent zwischen Vorder- und Hinterachse.
Aus dem Stand auf 100 km/h beschleunigt das E-Klasse T-Modell mit dem 3,5-Liter-Benziner in 6,9 Sekunden. Bei 250 km/h ist die Höchstgeschwindigkeit erreicht.
Beim Thema Verbrauch hat die E-Klasse die Nase vorn. 12,6 L/100 km gönnte sich der allradgetriebene Kombi im Test.
Der 3,5 Liter große V6 bringt es auf eine Leistung von 306 PS bei 6.500 Nm. Das maximale Drehmoment von 370 Nm liegt ab 3.500 U/min.
Edles Yacht-Ambiente Fahrer und Beifahrer blicken auf ein hochwertiges Holzdekor und profitieren von einem luftigen hellen Innenraum.
Antiquiert, aber gut: An dem übersichtlichen und klar strukturierten Cockpit gibt es wenig zu kritisieren.
Die Rücksitze des Audi A6 Avant sind bequem und der Platz im Fond reisetauglich.
Die Fondpassagiere dürfen die Einstellungen der Klimaautomatik selbst bestimmen.
Auch auf den Rücksitzen können sich die Insassen der E-Klasse über einen guten Sitzkomfort freuen.
Wird die komplette Lehne des mittleren Rücksitzes umgeklappt, entsteht eine praktische Lademöglichkeit für langes Transportgut.
Der Kofferraum des Audi A6 Avant schluckt aufgrund der schräg abfallenden Heckklappe nur 565 und damit über 100 Liter weniger als in der E-Klasse.
Die Rückbank des Audi lässt sich über einen Hebel hinter der Heckklappe umklappen.
Solide Basis: Zwei Schienen mit vier variablen Verzurrösen sind Serie.
Hinter Fahrer- und Beifahrersitz lässt sich ein Netz runterrollen, so dass die Insassen vor dem Transportgut geschützt sind.
Praktische Option: Fixierset mit Teleskopstange und Gurt (155 €).
Ein Ersatzrad sucht man unter dem Kofferraumboden des Audi A6 Avant vergeblich - hier befindet sich stattdessen ein Pannenset für den platten Reifen.
Wahre Größe: Mit 695 Litern ist das Mercedes E-Klasse T-Modell nicht zu toppen.
Über einen Hebel lässt sich die Rückbank im Fond komplett umklappen.
Auch das E-Klasse T-Modell verfügt über ein Trennnetz, das sich hinter den vorderen Sitzen montieren lässt.
Bis zu 1.950 Liter schluckt das Gepäckabteil des E-Klasse T-Modells - Bestwert in diesem Segment.
Gute Reserve: Unter dem Ladeboden ist Platz für weitere Utensilien.
Die Grundpreise der beiden Allradkombis mit den V6-Benzinern liegen hoch.
Für den Audi A6 Avant 3.0 TFSI Quattro müssen Kunden mindestens 53.850 Euro hinblättern.
Für den Mercedes E 350 T 4-Matic werden 61.374 Euro fällig.