Die Vierzylinder-Kombis A6 Avant 2.0 TFSI, BMW 520i Touring und Mercedes E-Klasse T-Modell im Test.
Die Vierzylinder-Kombis A6 Avant 2.0 TFSI, BMW 520i Touring und Mercedes E-Klasse T-Modell im Test.
Weite Reisen: Dafür sind die Kombis der Oberen Mittelklasse bestens geeignet.
Alle drei Heckklappen surren auf Wunsch von elektrischer Hand und fernbedient nach oben.
Der Audi A6 Avant setzt mit verkniffenem Blick auf einschüchterndes Auftreten.
Kurven liebt der BMW 520i Touring nach wie vor, stellt Agilität aber nicht über Komfort.
Schon äußerlich ist das Mercedes E 200 T-Modell eine wuchtige Erscheinung.
Der Grundpreis beläuft sich beim Audi A6 Avant 2.0 TFSi auf 41.035 Euro, damit ist er der günstigste im Trio.
Mit einem hochwertigen Interieur empfängt einen der Premium-Kombi von Audi natürlich trotzdem.
Den BMW 520i Touring gibt es ab 47.860 Euro. Die Aufpreise liegen im Schnitt auch etwas über denen des Audi.
Die Verarbeitungsqualität im Innenraum ist auf Audi-Niveau, das Design typisch nach BMW-Art.
Das Mercedes E 200 T-Modell Avantgarde gibt es ab 47.320 Euro, die Aufpreise für die Extras liegen über denen von Audi und BMW.
Ein weniger modernes, aber gut durchdachtes Cockpit empfängt den Fahrer im Mercedes.
Mit 10,2 Liter Testverbrauch und 7,2 Liter Minimalverbrauch unterbietet der A6 die anderen beiden Premium-Kombis.
Stehen bereit zum Sitzen: Langstreckentaugliche, sehr komfortable Sitze für Fahrer und Beifahrer.
Über die braun eingefasste Mittelkonsole lässt sich der Bordcomputer des Audi A6 bedienen.
Insgesamt vier Fahrmodi, darunter auch ein Effizienz-Programm, stehen im Audi A6 Avant 2.0 TFSi zur Wahl.
Assistenzsysteme gibt es in guter Premiumklasse-Manier in Hülle und Fülle.
Den klassischen Sprint absolviert der 1.717 Kilogramm schwere Audi A6 Avant 2.0 TFSi in 8,4 Sekunden.
Die Heckklappe lässt sich durch eine Fußbewegung öffnen - kostet allerdings Aufpreis.
Trotz stark abfallender Dachlinie gibt es im Fond des Audi A6 Avant genügend Kopffreiheit.
Über das Gepäckvolumen von 565 Liter wird auch keine Beschwerde eingereicht.
Eine Hand an den Entriegelungsschalter und schon sind die zweigeteilten Lehnen umgeklappt. Bis zu 1.680 Liter Gepäck passt dann rein.
Der Effizien-Modus und der aufgeladene Zweiliter-Vierzylinder des A6 gehen eine relativ sparsame Verbindung ein.
Mit einem Testverbrauch von 10,8 Liter und einem Minimalverbrauch von 7,7 Liter unterbietet der BMW den Mercedes.
Auch im 520i Touring werden die Insassen von langstreckentauglichen Komfort-Sitzen empfangen.
Der BMW war seitens des Herstellers nur mit Automatikgetriebe verfügbar. Deshalb bewertet auto motor und sport ausnahmsweise den Unterpunkt Schaltung/Getriebeabstufung nicht und bringt den Testwagenpreis des 5er auf Handschalt-Niveau.
Die Rückfahrkamera bildet nicht nur ab, was sich direkt hinter dem Heck befindet, sondern auch das was sich schräg dahinter versteckt.
Assistenzsysteme wie Spurhalte- und Spurwechsel-Assistent lassen sich per Tastendruck aktivieren und deaktivieren.
Der Sparmodus nennt sich bei BMW Efficient Dynamics.
Von null auf Tempo 100 beschleunigt der 1.875 Kilogramm schwere BMW 520i Touring in neun Sekunden.
Lange Strecken auf der Rückbank des BMW 520i Touring? Kein Problem, auch für Hochgewachsene.
560 Liter und damit fünf Liter weniger als der A6 Avant, schluckt das Gepäckabteil des 5er Touring.
Sehr bequeme, sogar in drei Segmenten klappbare Rücksitze für Reise- oder Ladegenuss.
Zugriff zum Kofferraum kann man sich beim 520i Touring auch über die sich öffnende Heckscheibe verschaffen.
Ein laufruhiger Vierzylinder, um den Verlust des Reihensechsers zu verschmerzen.
Der Mercedes E 200 T verbraucht mit 10,9 Liter Testverbrauch und acht Liter Minimalverbrauch am meisten.
Äußerst komfortabel: Wie gewohnt zeigen sich die Sitze in der Mercedes E-Klasse.
Nicht gerade das modernste Cockpit, aber alles ist übersichtlich, nichts überladen.
Der Bildschirm in der Tachoanzeige informiert den Fahrer über aktivierte Sicherheitssysteme.
Aus dem Stand auf Tempo 100 sprintet der Mercedes E 200 T Avantgarde in 8,8 Sekunden.
Mitgedacht haben die Ingenieure an jeder Ecke: Die Rücksitzlehnen klappen im T-Modell besonders einfach nach vorn.
In Sachen Ladevolumen hängt der E-Klasse-Kombi die anderen beiden Mitbewerber deutlich ab.
Das Gepäckabteil schluckt 695 bis 1.950 Liter, der doppelte Ladeboden ist nahezu ein zweiter Gepäckraum.
Der Vierzylinder des Mercedes E 200 T-Modell läuft etwas rau, das stört den Reisekomfort.