Bei keiner Antriebsart klaffen NEFZ-Verbrauch und Realität so weit auseinander wie bei Plug-in-Hybriden.
Bei keiner Antriebsart klaffen NEFZ-Verbrauch und Realität so weit auseinander wie bei Plug-in-Hybriden.
auto motor und sport hat daher unter Alltagsbedingungen die Verbrauchswerte des Audi A3 e-tron, ...
... mit denen seiner konventionell angetriebenen TDI- und TFSI-Brüder verglichen.
Drei unterschiedliche Antriebsarten. Lohnt sich der e-tron?
Audi A3 e-tron: Entspannt stromern oder zackig durchstarten.
Für den Sprint auf Tempo 100 benötigt er 7,6 Sekunden.
Trotz hohem Mehrgewicht sorgen die 204 PS Systemleistung für genügend Temperament.
Leistungselektronik und Ladegerät machen es sich neben dem 1,4-Liter-TFSI im Motorraum gemütlich.
Wo sonst der Drehzahlmesser sitzt, befindet sich die Lade- und Effizienzanzeige.
Bei einem typischen Fahrprofil, beträgt der Durchschnittsverbrauch 2,2 Liter Benzin und 11,6 kWh Strom auf 100 km.
Die 8,8 kWh fassende Batterie im Heck reduziert das Ladevolumen um 100 Liter.
Viele Kabel und ein großer Adapter.
An einer normalen Steckdose dauert die Vollladung rund fünfeinhalb Stunden.
Bei einem durchschnittlichen Arbeitsweg von 20 Kilometern, können e-tron Fahrer den Hin- und Rückweg rein elektrisch absolvieren.
Audi A3 2.0 TDI: Sparsam bei hohem Tempo.
Der TDI beschleunigt innerhalb von 7,7 Sekunden von null auf 100 km/h.
Der große Tank ermöglicht zudem die längste Reichweite.
Der 184 PS starke TDI fährt unabhängig vom Nutzungsprofil sparsam und stemmt mit seinen 380 Nm mehr Drehmoment auf die Vorderräder als Verbrenner und E-Motor im e-tron zusammen.
Das Cockpit ist gut verarbeitet und klar strukturiert.
Wer statt der Sechsgang-Handschaltung ein Doppelkupplungsgetriebe möchte, muss beim TDI zum Quattro greifen.
Selbst bei sportlicher Fahrweise blieb er mit 8,2 l/100km einen Liter unter dem Audi A3 e-tron.
Audi A3 1.8 TFSI: Dynamisch und günstig.
Er beschleunigt von null auf 100 km/h in 7,4 Sekunden.
Mit 8,0 l/100 km belegt er im Gesamtschnitt den letzten Platz.
Mit dem drehfreudigen, leichten und kultivierten 1,8-Liter-Benziner, ...
... kommen die sportlichen Talente des A3 am besten zur Geltung.
Da er keine Batterie im Kofferraum mit sich trägt, können TFSI-Fahrer die vollen 380 Liter nutzen.
Zudem ist er in der Anschaffung am günstigsten, was zusammen mit den niedrigen Unterhalts- zu den geringsten Gesamtkosten führt.
Mit seinen 47 Kilometer Batteriereichweite, ist der Audi A3 e-tron das perfekte Auto für Pendler. Der Preisaufschlag für den e-tron lässt sich jedoch nie mehr reinfahren.