Im Lokal-Derby der kompakten Sparmeister treten BMW 1er und Audi A3 Sportback mit rund 100 PS starken Dieselmotoren an.
Im Lokal-Derby der kompakten Sparmeister treten BMW 1er und Audi A3 Sportback mit rund 100 PS starken Dieselmotoren an.
Der Audi A3 Sportback 1.6 TDI fordert den BMW 114d.
"Das Audi-Fahrwerk erweist sich als das System mit dem sensibleren Ansprechverhalten. Der BMW federt schlechter aus und schlägt bisweilen auch mal durch."
Audi A3 Sportback: Viertürer mit viel Feinschliff.
Der Audi spurtet in 11,3 Sekunden von Null auf 100 km/h.
Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 195 km/h.
Auch beim Durchzug hängt der Audi den BMW klar ab.
Beim Verbrauch hat er aber mit 5,8 Liter die Nase vorn.
Instrumente, Bildschirm und Bedienelemente im Audi A3 zeigen gute Funktionalität.
Der Navimonitor fährt oben aus der Armaturentafel aus.
Die Rundinstrumente sind klar und übersichtlich gezeichnet.
Das Sechsganggetriebe im Audi ist wie das im BMW perfekt abgestimmt.
Per Drive Select-Schalter lässt sich der Audi vorkonfigurieren.
Die Audi-Sitze sind gut, die BMW-Sitze noch besser.
Bei den Rücksitzen bietet der Audi bequemeren Einstieg und mehr Platz.
Genügend Gepäckraum. Bei der Ladekapazität gewinnt der Audi knapp: 380/1.220 Liter Volumen.
Flotter Sprinter: 1,6 Liter Hubraum, 105 PS bei 3.000/min, 250 Nm.
Beim Preis liegt der Audi rund 2.500 Euro über dem BMW.
Der Herausforderer aus München tut sich schwer.
Sein 1,6-Liter-Turbodiesel muss in allen Bereichen zurückstecken.
Durchzug, Höchstgeschwindigkeit und Beschleunigung ...
... der 114d bleibt immer hinter dem Audi zurück.
Beim Verbrauch liegt er aber mit 6,0 Liter knapp über dem Audi.
Bei voller Beanspruchung schlägt das BMW-Fahrwerk schon mal durch.
BMW 114d: Mit dem engeren Cockpit.
Der Armaturenträger wirkt zerklüfteter, die Sitze sind vorbildlich.
Auch im BMW arbeitet das Schaltgetriebe perfekt.
Dieser Schalter macht im BMW das Fahren zum Erlebnis, sagt BMW.
Das Losbrechmoment der Dämpfer ist allerdings etwas hoch.
Startknopf und Knopf für das Start-Stopp-System.
Auch an den BMW-Rundinstrumenten gibt es nichts zu kritisieren.
Der BMW zeigt weniger Kopf- und Knieraum, auch der Einstieg ist enger.
Dreigeteilte Rücklehne. Nur wenig kleiner ist das Ladeabteil des BMW mit 360 und 1.200 Liter Raum.
Zäher Bruder: 1,6 Liter Hubraum, 95 PS bei 4.000/min, 235 Nm.
"Mit dem kleinen Turbodiesel tut sich BMW nicht unbedingt einen Gefallen. Der Vierzylinder ist wenig elastisch, relativ kraftlos und unelastisch“.