Mit A3 Sportback, 1er und A-Klasse wetteifern Audi, BMW und Mercedes um Kunden, denen Golf & Co. zu gewöhnlich sind.
Mit A3 Sportback, 1er und A-Klasse wetteifern Audi, BMW und Mercedes um Kunden, denen Golf & Co. zu gewöhnlich sind.
Wo liegen die Reize der Benziner in der 25.000-Euro-Klasse?
Und welcher Kompakte sammelt am meisten Argumente für sich? Wir haben sie getestet.
Audi A3 Sportback: Angenehm, wenn nichts stört oder fehlt.
1.283 kg Leergewicht bringt der A3 Sportback mit vollem Tank auf die Waage. Damit unterbietet er seine Konkurrenten um nahezu 100 Kilogramm.
Von 0 auf Tempo 100 beschleunigt der Sportback in 9,5 Sekunden.
Der Vierzylinder des A3 leistet 125 PS.
BMW 1er: Noch gibt es ihn mit Hinterradantrieb.
Für den Sprint von 0 auf 100 km/h braucht er 8,9 Sekunden.
Das Handling des 116i überzeugt. Der gleichförmig loslegende Turbo wirkt jedoch nicht so animierend. Schade.
Der Vierzylinder leistet 136 PS.
Mercedes A 180: Frech gestylt für jüngere Kunden.
32,4 s Beschleunigungszeit von 0 auf 180 km/h. Damit ist der Mercedes trotz 14 PS Minderleistung fast vier Sekunden schneller als der BMW.
Auch die zielgenaue Lenkung im A 180 sammelt Pluspunkte.
Der Motor leistet 122 PS. Er ist somit der schwächste im Test.
Wegen seines coupéhaften Hecks ist der Mercedes am wenigsten übersichtlich. Sein Fahrer braucht Parksensoren am nötigsten.
Audi A3 Sportback: Gut verarbeitet und klar strukturiert ist das Cockpit. Die Materialien sind bis in den Kofferraum hinein hochwertig.
Mit dem Top-Navi (2.725 Euro) ...
... erkennt der MMI-Controller auch Buchstaben.
BMW 1er: Vorne sitzt man im BMW zweifelsohne am Besten.
Der große Monitor des Navigationssystems Professional liefert brillante Bilder.
Wie hätten wir's denn gern: sportlich oder eher verbrauchsoptimiert?.
Durchdachte, schnell gelernte Bedienlogik.
Mercedes A 180: Das Interieur sucht den Spagat zwischen Hipness und klassischer Mercedes-Pracht.
Der Mercedes bietet neben dem Audi A3 Sportback die meisten elektronischen Assistenten.
Der Controller zwischen den Sitzen ist mit dem CD-Radio zu haben.
Audi A3 Sportback: Im Ambition sind die sehr guten Sportsitze Serie. Die Lordosenstütze kostet 245 Euro.
BMW 1er: Sehr gelungene Sportsitze steigern das Vergnügen. 490 Euro sind dafür gut angelegt.
Mercedes A 180: Peppig bezogene, aber etwas kurze Sportsitze sind Serie in der Ausstattungslinie Style.
Audi A3 Sportback: Das Platzangebot ist das beste dieser Runde. Der Fond taugt auch für Erwachsene.
BMW 1er: Der Zweitürer ist ein Vier-, der Viertürer zumindest auf dem Papier ein Fünfsitzer.
Mercedes A 180: Die zweite Reihe zwischen den kleinen Seitenfenstern ist keine Wellness-Oase.
Audi A3 Sportback: Eine Durchladeklappe für mehr Variabilität kostet 155 Euro extra.
BMW 1er: Dreigeteilt klappbare Rücksitze kosten 200 Euro Aufpreis.
Mercedes A 180: Kleinster, durch eine schmale Öffnung erreichbarer Kofferraum. Luke mit Armlehne für 196 Euro.
Gepäck rein, Klappen zu und los: Die drei sind kompakt genug für die Stadt und flott genug für aktiven Fahrspaß unterwegs.
Während der BMW 116i aufgrund seiner Bremsen und geringen Sicherheitsausstattung viele Punkte einbüßt, kann auch der Mercedes A 180 nicht auf ganzer Linie überzeugen. Der Audi A3 Sportback zeigt die ausgewogenste Gesamtleistung und gewinnt daher klar.