Nur für die Rennstrecke: Aston Martin Vulcan.
Nur für die Rennstrecke: Aston Martin Vulcan.
Den Vulcan treibt ein V12 mit 7,0 Liter Hubraum und 820 PS an
Ein echter Rennwagen braucht jede Menge Abtrieb und darum einen ordentlichen Spoiler.
Der Vulcan ist ein ziemlicher Brummer. Er ist 2,16 Meter breit.
Die tief liegenden Schweinwerfer und der mächtige Kühlerschlund lassen den Vulcan aggressiv ausehen.
Auf dem 5,5 Kilometer langen Kurs in Abu Dhabi gastiert auch die Formel 1.
Um die 21 Kurven der Strecke kennenzulernen, umrunden wir sie zunächst mit Vantage GT12 und dann mit einem Vantage V8 GT4 mit Slicks (Bild).
Trotzdem ist der Kurs schwer zu lernen, weil sich viele Stellen ähneln.
Das Design des Vulcan beeindruckt.
Details wie die Lichtleiter der Heckleuchten zeugen vom Willen, nicht nur ein reines Tracktool zu bauen.
Sie sehen aus, wie die Rückenschuppen eines Leguans.
Die Kiemen hinter dem Vorderrad lassen Kühlluft der Bremsen durch.
Der Spoiler beeindruckt aus vielen Perspektiven.
Der mächtige Heckdiffusor sorgt für enormen Abtrieb.
Die Karbon-Keramikscheiben messen vorne 38 Zentimeter.
Aufwendig wie bei einem Straßensportwagen: die Verkleidung der Sidepipes.
Den Auspuffrohre entweicht ein grandioser Sound.
Schon beim Einsteigen macht der Vulcan klar, dass er kein Straßenwagen ist.
Ein Fuß muss über den Sicherheitskäfig.
Langsam in die Knie gehen!
In den Sitz gleiten lassen, Vorsicht vor dem Stahlrohr vor der Türöffnung, Kopf einziehen!
Zweites Bein nachziehen!
Geschafft. Der Seitenschutz des Rennsitzes verdeckt den Blick.
Das Lenkrad ist abnehmbar.
Wer mal drin ist im Vulcan, hat's vergleichsweise bequem.
Das Lenkrad trägt unter anderem den Startknopf (der große Rote, Mitte unten) und den zum Limitieren der Geschwindigkeit in der Box (rechts oben, rot).
Leerlauf, Scheibenwischer, Boxenfunk, Regelung der Empfindlichkeit von Traktionskontrolle und ABS - alles am Lenkrad.
Geben Halt und sehen top aus: Schalensitze im Vulcan.
Komfort hilft der Konzentration: Der Vulcan hat eine Klimaanlage.
Lederschlaufen statt Türgriffe.
Einmal in Fahrt benimmt sich der 820-PS-Bolide sehr manierlich.
Die ausgefeilte Aerodynamik sorgt für außerordentlich viel Anpressdruck und hohe Kurvengeschindigkeiten.
Über dem Splitter beginnt der Kühlschlund.
Der Vulcan vor der Brücke des Hotels Vice Roy.
Man kann den Anpressdruck fast sehen, oder?
Für den Fahrzeugcheck können Laptops an Diagnosestecker angeschlossen werden.
Wie in der Formel 1: Wir konnten den Vulcan auch bei Dunkelheit über den Kurs bewegen.
Eigentlich schade, dass der Vulcan keinem Reglement einer Rennklasse genügt. Er ist nur für den Privatgebrauch und nicht für die Straße gebaut.
In Yas Marina wird der Vulcan teils über 280 km/h schnell.
Noch in diesem Jahr will Aston Martin mit dem Vulcan eventuell auf der Nordschleife des Nürburgrings fahren und eine Rundenzeit bekannt geben; man rechnet mit ca. 6:35 - glauben wir jetzt schon.
Drehschalter im Cockpit.
Carbonlandschaft.
Der Vulkan sitzt im Motorraum.
7,0-Liter-V12, 820 PS, 780 Nm,