Die drei fernöstlichen Kraftpakete sind auch hierzulande wild unterwegs. Aber was haben die asiatischen Sportwagen wirklich drauf? Wir machen den Vergleichstest.
Die drei fernöstlichen Kraftpakete sind auch hierzulande wild unterwegs. Aber was haben die asiatischen Sportwagen wirklich drauf? Wir machen den Vergleichstest.
Ganz vorne der Mazda MX-5 Skyactiv-G 160, gefolgt vom Toyota GT86 Pure und dem Hyundai Veloster Turbo.
Unser Asia-Trio sportlich unterwegs auf deutschen Landstraßen.
Der Mazda MX-5 Skyactiv-G 160 gibt es ab 26.890 Euro.
Der MX-5 ist so ein Auto, in das du dich schon beim Ausparken verliebst.
In 7,3 Sekunden schafft es der Mazda von null auf 100 km/h.
Der MX-5 ist mit 9,4 Liter auf 100 km der Sparsamste in unserem Vergleichstest.
Hier ist mehr drin, als man denkt: Trotz mageren 160 PS und ärmlichen 200 Nm kommt im MX-5 nur selten das Gefühl auf, mehr Power zu benötigen.
Den Toyota GT86 Pure gibt es ab 28.900 Euro.
Der GT86 wäre hier eigentlich das Tracktool, verliert aber wegen seiner Reifen und Bremse.
Beim Toyota greift der Drehzahlbegrenzungsmesser fast schon etwas zu abrupt ein. Da kann einem schon mal kurz der Kopf wackeln, aber solange man mit selbigem nicht durch die Windschutzscheibe kracht, ist alles gut.
Der GT86 schafft die Tempo 100 Marke in 7,6 Sekunden.
Braucht eine Drehzahlorgie: Der 200-PS-Boxermotor muss bei Laune gehalten werden – und die kommt erst bei 5.000 Touren. Aber dann!
Der Hyundai Veloster Turbo ist mit 1.315 Kilogramm das Schwergewicht im Vergleich.
Der Veloster bremst super, lenkt hungrig ein, untersteuert dann aber stak unter Last.
Ab 24.990 Euro ist der Hyundai zu haben.
Durchschnittlich schluckte der Hyundai 13,9 Liter auf 100 km/h und ist damit der Durstigste im Test.
Schlechter als erhofft: Dafür, dass der 1,6-Liter-Turbo mit 186 PS und 265 Nm prahlt, hat er wenig Temperament. Das gilt auch für den Klang.
Hier fehlt ein bisschen was: Gute Bremsen, gute Reifen. Das Fahrwerk ist aber viel zu weich für die Rennstrecke.
Guter Klang beim MX-5: Sonor, rau und motiviert.
Wird zur Rutschpartie: 16-Zöller mit besonders leisen Reifen, die schon beim Rangieren ihren Grip verlieren.
In den Tank des Toyota passen 50 Liter.
Besser als erwartet: Die Bremse gefällt mit durchgehend guten Leistungen – auch auf der Rennstrecke.
Zwei dicke Dinger: Die Auspuffrohre des Hyundai.
Hier mangelt es an nichts: Sieht auf dem Foto normal aus, wirkt in der Realität winzig: das Cockpit mit jedem erdenklichen Firlefanz.
Schlichte aber übersichtliche Instrumente im Mazda.
Etwas Frischluft gefällig?
Der Mazda: Hecktriebler mit manuellem Sechsganggetriebe.
Klappert in der Peripherie: 90er-Jahre-Flair, Plastikgeruch und Knarzen im Cockpit, aber – wie schön! – ein Lenkrad mit nur einer Funktion.
Pure sind auch die Anzeigen im Toyota.
Angenehmes Sitzen im GT86.
Rote Ziernähte schmücken das Toyota-Cockpit.
Mehr als erwünscht: Knöpfchenwahnsinn im Cockpit, zwölf Tasten am Lenkrad. Sehr gut dagegen: Schaltung und Sitze.
Die Hyundai Anzeigen sind die modernsten der drei Testwagen.
Auch an den Sitzen bzw. der Polsterung hat Hyundai nicht gespart.
Der Veloster Turbo als einziger Fronttriebler im Test, auch er verfügt über ein manuelles Sechsganggetriebe.
Unser Testredakteur mit dem asiatischen Trio in Stuttgart.
Der kleine Asiate wiegt nur 1.073 Kilo.
Der Hyundai Veloster ist der einzige Fernost-Sportwagen im Test mit einem Turbo. Kann er sich gegen die Sauger MX-5 und GT86 durchsetzen?
Der Pure-Variante merkt man den Sparzwang an, seine Bremsen und Reifen sind eines Sportwagens unwürdig.
In Hockenheim hat der Mazda die Nase vorn, gefolgt vom GT86 und dem Hyundai Veloster.